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Ein erster Einblick in die Wirtschaft

Eine hübsche Zopffrisur zu flechten war eine der Aufgaben bei Haarstyling@Eggerteam.
Eine hübsche Zopffrisur zu flechten war eine der Aufgaben bei Haarstyling@Eggerteam. ©Lustenau Marketing
Seit März besuchen wieder alle SchülerInnen der 3. Klassen der Lustenauer Mittelschulen zahlreiche Betriebe der Gemeinde Lustenau.

Lustenau. Dort wird unter fachmännischer Anleitung ein tolles Werkstück hergestellt und die Jugendlichen erhalten schon einen ersten Einblick in die vielen Möglichkeiten in den Lustenauer Unternehmen. Insgesamt beteiligen sich dieses Jahr 25 Betriebe an dem Projekt Zukunfts.Lust, das von Lustenau Marketing organisiert und begleitet wird. 189 SchülerInnen besuchen im Frühjahr die Betriebe. Das selbst hergestellte Werkstück dürfen sie natürlich mit nach Hause nehmen.

Süße Köstlichkeiten im Café König

Franca Köb und Samantha Silgener durften einen ganzen Tag unter Anleitung vom Chef Paul Piringer höchstpersönlich im Café König mitarbeiten. So stellten sie leckeres Erdbeereis her, durften Modellagen mit Schokolade machen und süße Küken aus Marzipan herstellen. „Mich hat die Arbeit in einer Konditorei schon immer interessiert“, so die 13-jährige Franca.

Hineinschnuppern bei den Werbeprofis

Auch Simon Ender beteiligt sich an dieser Kooperation und begrüßte drei SchülerInnen bei sich. Nach einem Brainstorming zum Thema Sommerferien kreierten die Jugendlichen selbst tolle Plakate. Julia Squillace hat es bei Ender Werbung besonders gut gefallen, denn sie zeichnet gerne und konnte sich bei der Gestaltung des Plakates künstlerisch austoben.

Attraktiver Einzelhandel

Was die Arbeit im Einzelhandel ausmacht, konnten die Schülerinnen im Eurospar Rheincenter erleben. Einen ganzen Nachmittag lang arbeiteten sie in der Backstube, im Verkauf oder halfen beim Einräumen in die Regale mit. Der Entschluss einiger Schülerinnen steht jetzt schon fest: „Ich werde Verkäuferin!“.

Haardesign vom Feinsten

Was alles zu den Aufgaben einer Friseurin gehört, durfte Gönül Ünal hautnah erleben. Für sie ist es schon beschlossene Sache, dass sie später einmal Friseurin werden möchte. Insgesamt dürfen 15 Schülerinnen einen Nachmittag lang im Haarstyling@Eggerteam mitarbeiten „denn uns ist es sehr wichtig, später ausgezeichnete Lehrlinge bei uns einzustellen“, so Marcel Egger über die Motivation bei diesem Projekt mitzumachen.

Schindeln für ein Vogelhäuschen

Dass sich die Unternehmer bei ihrem Werkstück einiges einfallen lassen, beweist unter anderem Dachdeckermeister Markus Hämmerle. Denn an einem selbstgebauten Vogelhäuschen können die SchülerInnen lernen, wie ein Schindeldach verlegt wird. „Handwerkliches Geschickt wird einem nicht in die Wiege gelegt. Es wäre schön, wenn mit den Kindern zu Hause wieder mehr „gewerkelt“ wird“, so der Geschäftsführer.

Kreatives Malen

Bei Hannes Hagen wurde es bunt, denn die SchülerInnen gestalteten einen Sitzhocker aus Holz. Malen, tapezieren, verputzen und lackieren ist gar nicht so einfach, was jedoch an der guten Laune der Teilnehmer nichts änderte. Der wunderschöne Hocker ziert nun die Zimmer der SchülerInnen und bringt Farbe in die eigenen vier Wände.

Tischgrill vom Pumpenhersteller

Die Kral AG stellt zwar Pumpen und Volumeter her, aber dass man als Metalltechniker noch viel mehr lernt, haben die SchülerInnen bei Lehrlingsausbildner Michael Hechenberger gelernt. Denn mit ihm bauten sie „den legendären Tischgrill“, der seit 5 Jahren fixer Bestandteil des Projektes ist. Drehen, fräsen, schrauben und vier Nachmittage später ist er fertig, der eigene Grill für Fleisch und Gemüse.

Grillschale vom Heizungsbauer

Kreativität und Know-How beweist auch Lehrlingsausbildner Hermann Leitner von der Walter Bösch GmbH und Co KG. Für die selbstgebaute Feuerschale nehmen die Jugendlichen sogar Überstunden in Kauf, denn so etwas macht man nicht alle Tage. Noch bis Ende April sind die SchülerInnen regelmäßig im Betrieb und der Grill wird bei einem abschließenden Hock feierlich gemeinsam eingeweiht.

Noch bis Juni sind immer wieder SchülerInnen in den Betrieben am Arbeiten und Werkeln. Sollte Ihr Betrieb gerne an dieser Initiative teilnehmen, so freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen an marketing@lustenau.at. Die Werkstücke werden übrigens bei der Zukunfts.Lust Messe am Freitag, 25. September 2015 im Reichshofsaal präsentiert.

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