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Ein echter Goldfisch

Hanna Röser (im Bild mit Schwimmkollege Jan Niedermayr) sammelt fleißig Medaillen, Pokale und Rekorde.
Hanna Röser (im Bild mit Schwimmkollege Jan Niedermayr) sammelt fleißig Medaillen, Pokale und Rekorde. ©Röser
Die 16-jährige Hanna Röser gehört zu den ganz großen Schwimmtalenten in Vorarlberg.
Ein echter Goldfisch

Dornbirn. Hanna Röser kann es kaum erwarten, dass die Schwimmsaison fortgesetzt wird. Die 16-jährige Sportgymnasiastin wäre gerade in Topform. Sie sammelt seit Jahren fleißig Medaillen und hat beim letzten Schwimmwettbewerb, den Vorarlberger Hallenlandesmeisterschaften Anfang März im Dornbirner Stadtbad, sage und schreibe 18 Titel geholt. Die VN-Heimat traf die junge Sportlerin zum Interview.

VN-Heimat: Du bist ja der Spross einer echten Schwimm-Dynastie. Erzähle uns, wie lange du schon den Schwimmsport betreibst und wie du dazu gekommen bist?

Röser: Ich war schon sehr früh im Wasser, meist mit meiner Tante, deren Söhne und meiner Mama und meiner Schwester. Dann habe ich mit 4 Jahren im TS Dornbirn den Lagen-Kurs mit meinem Cousin Max Halbeisen begonnen und uns hat es so gut gefallen, dass wir bis heute noch dabei sind.

VN-Heimat: Was begeistert dich so sehr am Schwimmsport und was schätzt du am Vereinsleben beim TS Dornbirn?

Röser: Es macht mir einfach Spaß mich im Wasser zu bewegen. Schwimmen ist eine sehr technik- lastende Sportart. Alles muss perfekt sein, um sich so schnell wie möglich im Wasser fortzubewegen. Das heißt, man kann immer etwas an sich verbessern und das finde ich auch so spannend. Es wird eigentlich nie langweilig – na ja, vielleicht manchmal, wenn man ständig auf und ab schwimmen muss. (lacht) Unser Verein ist so stark, weil alle zusammenhalten und das macht uns zu so einem besonderen Team. Die Kommunikation zwischen Trainer und Sportler passt einfach super.

VN-Heimat: Hast du eine spezielle Lieblingsdisziplin?

Röser: Meine absolute Lieblingsdisziplin sind die 200 m Brust, weil es in diesem Bewerb sehr viel um Taktik geht und es nicht wirklich eine Sprint- oder Ausdauerstrecke ist, sondern eine Mitteldistanz. In dieser Disziplin habe ich bisher auch die meisten Erfolge gefeiert.

VN-Heimat: Du darfst ja auf zahlreiche Erfolgserlebnisse zurückblicken. Gibt es aber auch Erfahrungen in deiner Sportkarriere, die dich ebenso geprägt haben?

Röser: Meine wichtigsten Erfolge waren bisher meine erste Nachwuchsmeisterschaftsmedaille auf der Langbahn in St. Pölten 2016, ein Jahr später folgte dann mein erster Titel in meiner Altersklasse 2017 in Kapfenberg – mein definitiv schönster Höhepunkt. Danach ging es mit meiner Leistung allerdings steil bergab, weil ich mir selbst so einen großen Druck gemacht habe. Ich stand mir sozusagen selbst im Weg. Im Sommer 2018 konnte ich mir mit einer Silber-Medaille im Tirol dann wieder selbst beweisen was ich kann. Das Jahr 2019 war bis jetzt das härteste Jahr, denn ich war fast das ganze Jahr verletzt und konnte so nie richtig trainieren. Schlussendlich nahm ich dann aber an den Nachwuchsmeisterschaften in Wels teil und holte sogar noch zwei Bestzeiten und zwei Bronze-Medaillen. Das war ein gutes Gefühl und machte mich wieder stark.

VN-Heimat: Wie bereitest du dich eigentlich vor einem Wettkampf vor, bist du nervenstark oder hast du ein spezielles mentales Training?

Röser: Ich mache kein bestimmtes Mental-Training, weil ich das noch nicht will. Ich versuche einfach bei jedem Wettkampf Spaß zu haben, denn so kann ich befreiter schwimmen. Meine Mama sagt aber hin und wieder, ein bisschen mehr Konzentration könnte auch nicht schaden.

VN-Heimat: Wie geht es dir im Moment, wie sieht dein Training aus und was sind deine nächsten Ziele, wenn du wieder ins Schwimmbecken darfst?

Röser: Ich bin schon traurig über den Abbruch, da 2020 bisher so gut lief und ich bei unserer Landesmeisterschaft zum ersten Mal und als erst zweite Frau in Vorarlberg die 1:00:00 Marke knacken konnte. Ich mache jetzt aber einfach das Beste daraus und versuche in Form zu bleiben. Normalerweise trainiere ich neun Mal die Woche je 2 Stunden. Zurzeit widme ich mich täglich dem Training „an Land“. Ich arbeite an meiner Stabilität, Koordination, Schnelligkeit, Sprungkraft und Ausdauer. Ich hoffe, dass die Staatsmeisterschaften heuer noch stattfinden und ich dann wieder angreifen kann. Ich bin auf jeden Fall bereit!

Zur Person:

Hanna Röser

Geb: 24.02.2004

Beruf: Schülerin Sportgymnasium Dornbirn

Wohnort: Dornbirn

Familie: Mama Barbara und Papa Gerhard Röser, Schwester Pia 

Hobbys: Schwimmen

Lebensmotto: Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.

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