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Ein Bild kehrt in die Heimat zurück

Marina Stiehle und Bernadette Rüscher freuen sich über den Erwerb des bedeutenden Angelika-Kauffmann-Selbstbildnisses.
Marina Stiehle und Bernadette Rüscher freuen sich über den Erwerb des bedeutenden Angelika-Kauffmann-Selbstbildnisses. ©MO
Altersbildnis von Angelika Kauffmann wurde für öffentliche Sammlung angekauft.
Angelika Kauffmann

Schwarzenberg. Als besondere Attraktion kann das Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg ein Altersbildnis der Künstlerin Angelika Kauffmann präsentieren. „Das bedeutende Selbstbildnis wurde gemeinsam vom Vorarlberg Museum und der Gemeinde Schwarzenberg, unterstützt durch das Land Vorarlberg, angekauft und kehrt somit wieder in die Heimat zurück“, erläutert Marina Stiehle, Organisatorin des Angelika Kauffmann Museums. Angelika Kauffmann gilt als eine der bedeutendsten Malerinnen des 18. Jahrhunderts. lhr Vater, der aus Schwarzenberg stammende Maler Johann Joseph Kauffmann, erkannte früh das künstlerische Talent seiner Tochter. Obwohl sie nur wenige Monate ihres Lebens in Schwarzenberg verbrachte, fühlte sich die Künstlerin dem Geburtsort ihres Vaters ein Leben lang tief verbunden.

Kein idealisiertes Bild

Das Altersbildnis (um 1802, Öl auf Leinwand) sticht aus der Reihe der bekannten Selbstbildnisse Kauffmanns hervor, weil es im Unterschied zu den anderen kein idealisiertes, geschöntes Gesicht der Künstlerin zeigt. „Im Gegenteil, die Malerin zeigt ein müdes Gesicht und das Haar ist ergraut. Frei von Eitelkeit schaut sie ein letztes Mal mit melancholischem Blick zurück auf das, was war“, deutet Museumsführerin Bernadette Rüscher das Gemälde. Das Porträt wird bis Anfang Juni in der aktuellen Ausstellung in Schwarzenberg zu sehen sein, dann wird es als Leihgabe auf einer internationalen Angelika-Kauffmann-Ausstellung präsentiert.

Argentinische Eigentümer

Das bedeutende Angelika-Kauffmann-Selbstbildnis war im Besitz einer Eigentümergruppe aus Buenos Aires (Argentinien). Nach intensiven Verhandlungen gelang es, das Selbstporträt zu einem Kaufpreis von 200.000 Euro zu erwerben. Möglich war dieser Ankauf nur durch das Entgegenkommen der Eigentümerschaft, die großes Interesse daran hatte, ihr Bild in einer öffentlichen Sammlung in Vorarlberg zu präsentieren. Die Kosten für den Ankauf des Gemäldes tragen die Gemeinde Schwarzenberg (50.000 Euro), die Kulturhäuser Betriebsgesellschaft (50.000 Euro) und das Land Vorarlberg (100.000 Euro).

Sommerausstellung

Die aktuelle Ausstellung im Angelika Kauffmann Museum widmet sich dem umfassenden Porträtwerk der Künstlerin. Nach erfolgreichen Ausstellungen mit Kinder- und Frauenporträts stehen Männer im Mittelpunkt der Sommerausstellung. Angelika Kauffmann hat zahlreiche Persönlichkeiten ihrer Zeit porträtiert. Die Ausstellung spürt den Biografien der Dargestellten nach und stellt Fragen zum Sehen und Gesehenwerden im 18. Jahrhundert, zu Berühmtheit, Macht, Mode und Lebenskunst. Die Sommerausstellung ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr, geöffnet. MO

 

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