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Ein Besenbirkenhain am Fesslerberg

der Fluher Josef Düringer beim Besenbinden mit Der Waldschule Bodensee
der Fluher Josef Düringer beim Besenbinden mit Der Waldschule Bodensee ©Thomas Mathis
Bregenz. Am Nachmittag des 16. November haben Interessierte die Möglichkeit einen alten Besenbirkenhain mit seiner Bedeutung für die Besenbinderei im industrialisierten Rheintal des 19. Jhdt´s kennenzulernen.

Auch praktisch, denn der Besenbirkenhain wird an diesem Termin geschnitten und das alte Handwerk des Besenbindens gezeigt.

Teil des bäuerlichen Nebenerwerbs

Besonders ab November – dem Beginn der dunklen Jahreszeit, hatten die Menschen, die in Vorarlberg von der Landwirtschaft lebten, wieder Zeit sich abseits der Feldarbeit Anderem zu widmen. Einerseits dem instand setzen der Werkzeuge aber andererseits auch der Herstellung von Gebrauchsgegenständen, wie zum Beispiel dem Birkenbesen. Es war dies ein Beitrag um das Familieneinkommen aufzubessern. Die Besenbinderei gehörte damit zum bäuerlichen Nebenerwerb.

Die Birkenbesen vom Fesslerberg in Langen fanden, wie viele andere aus diesem Gebiet in Fabriken und Handelsbetrieben des Rheintals ihr Einsatzgebiet – bis Mitte des 20. Jhdt´s. Da ging der Absatz durch das Aufkommen der billigeren Plastikbesen zurück und nur noch vereinzelt wurden Birkenbesen produziert. Die Besenbirken und –Haine verschwanden aus dem Landschaftsbild und finden sich inzwischen im Biotopinventar des Landes Vorarlberg wieder.
Der Besenbirkenhain am Fesslerberg blieb erhalten auch durch den Einsatz von Franz Fessler, der das alte Handwerk noch pflegte und den Birkenhain am Fesslerberg bis vor einigen Jahren noch genutzt hat. Unter anderem gingen die von ihm gebundenen Birkenbesen auch an den Bregenzer Bauhof. Seither ist es still geworden um diesen Ort. Um den Besenbirkenhain weiter erhalten zu können, sollte er jetzt gepflegt werden. Und das haben sich zwei vorgenommen, die den Birkenhain über eine Workshopreihe der Waldschule Bodensee kennengelernt haben. Und so wird der Besenbirkenhain am 16. November unter fachkundiger Anleitung des Fluher Besenbinders Josef Düringer geschnitten. Er wird an diesem Termin auch das Besenbinden zeigen und wer mag, kann – gegen eine Spende gleich einen mitnehmen.

Spannend sind auch die Geschichten um die Besenbinderei, sei es zur ehemaligen Besenkapelle in Langen oder zur Bedeutung der Birke selbst… Die Akteure der Waldschule Bodensee erzählen was es rund herum Spannendes zu wissen gibt und die Gemeinde Langen sorgt für das leibliche Wohl. Eingeladen sind Groß und Klein und alle die wissen möchten, wie der Hain geschnitten wird, oder wie die Birkenbesen gebunden werden.

Termin: Freitag, 16. November, 14 Uhr mit open end – für alle die Lust haben dabei zu sein; Ausweichtermin bei starkem Regen/Schnee ist Samstag, 24. November, 14 Uhr (falls auf den Ausweichtermin verschoben wird, veröffentlichen wir es am 15. November auf www.waldschule-bodensee.at).

Treffpunkt: Gemeindeamt Langen mit Wanderung zum Besenbirkenhain (bitte mit wandertauglichen Schuhen und wetterfester, warmer Kleidung…)

 

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