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Ehrensache Landschaftsreinigung

Hans Nagel, Benno Feldkircher, Wilfried Mager und Harald Köhlmeier zeigten sich startbereit.
Hans Nagel, Benno Feldkircher, Wilfried Mager und Harald Köhlmeier zeigten sich startbereit. ©Andrea Fritz-Pinggera
Am Freitag und Samstag schwärmten 1000 Personen in ganz Hard aus, um wieder rund 20 Kubikmeter Unrat aus der Uferzone und von Straßenrändern aufzusammeln.
Landschaftsreinigung in Hard

Bereits am Freitag waren die Schüler der Mittelschulen Hard und Mittelweiherburg ausgerückt, um im Harder Gemeindegebiet für saubere Straßen und Böschungen zu sorgen. Am Samstagnachmittag traten die Vertreter der Harder Ortsvereine bei prächtigem Wetter mit grünen Säcken ausgestattet die alljährliche Landschaftsreinigung an. Für die meisten Vereine ist es schlichtweg Ehrensache, jeweils im Frühjahr bei der gemeinsamen Aktion zur Säuberung der Böschungen dabei zu sein. Da zahlreiche Hände helfen – immerhin sind rund 1000 Personen an der Aktion beteiligt, kann man in Hard stolz auf eine effiziente Aktion mit vielen motivierten Helfern verweisen.

Intensive Säuberung

Während manche Vereine bereits seit den Morgenstunden an Steg- und Uferreinigung beteiligt waren, fand der offizielle Startschuss um 13 Uhr statt.

Im Bauhof nahm Umweltsachbearbeiter Manfred Flatz die Sackausgabe an die freiwilligen Helfer vor, von dort aus schwärmte Groß und Klein in alle vorgegebenen Richtungen und Areale. Im Feuerwehrhaus instruierte Kdt-Stellvertreter Albert Braun seine Mannen, bevor sie mit Säcken und Zangen ausgestattet loszogen. Bürgermeister Harald Köhlmeier wünschte ihnen viel Erfolg. Er selbst fuhr die einzelnen Areale mit dem Vlotte-Elektromobil ab. Diese reichten u.a. vom FKK-Gelände bis zur Rheinbrücke, wo der Motor- und Segelbootclub Hard seinen Dienst verrichtete, während der Yachtclub vom FKK-Bad bis zur Rheinmündung Müll einsammelte.

Ganze Arbeit!

Bei der Fischzuchtanstalt waren die Naturfreunde – in Tat und Wahrheit eher Naturfreundinnen – denn es handelte sich meist um fleißige Damen –  zugange. Viele Kinder und Jugendliche beteiligten sich an der Jagd nach Unrat und Kunststoffmüll, lieblos entsorgten Spielsachen oder Picknickmüll, Freizeitgegenständen und Kleidung. Immer wieder ist erstaunlich, was sich einfach mitten im Aufwald wiederfindet. Die Bogensportler fischten Rasenmäser- und Fahrradteile aus dem Gelände ringsum das Waldstadion, während die Tennisclubmitglieder das Achufer säuberten. Nach getaner Arbeit trafen sich die fleißigen Vereinsvertreter traditionell zu Schübling und Bier. Die Harder Vereinsmitglieder haben wieder ganze Arbeit geleistet!

 

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