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Ehre, wem Ehre gebührt

Unvergesslich und nun in bunten Farben auf der Birkenwiese verewigt - Mr. Gymnaestrada Erwin Reis.
Unvergesslich und nun in bunten Farben auf der Birkenwiese verewigt - Mr. Gymnaestrada Erwin Reis. ©cth
„Mr. Gymnaestrada“ Erwin Reis wurde auf der Birkenwiese ein Denkmal gesetzt.
Ehre, wem Ehre gebührt

Dornbirn. Mit einer besonders schönen Geste möchte man Erwin Reis auf seiner geliebten Birkenwiese ein Andenken bewahren. „Erwin ist im vergangenen Jahr leider allzu früh verstorben. Er hatte die Gabe, Menschen zu begeistern und zu motivieren. Er dachte über Grenzen hinweg, war vorausschauend und gleichzeitig bodenständig. Immer freundlich und stets helfend zur Hand“, erklärt Oskar Mehlsack, Clubmanager des FC Mohren Dornbirn. „Erwin hat so zwei Mal die Weltgymnaestrada nach Vorarlberg gebracht und er hat unseren Verein aus einer großen finanziellen Krise geführt“, Mehlsack weiter. So entstand die Idee, dem schmerzlich vermissten Ehrenmitglied des FCD ein besonderes Denkmal zu setzen.

Besonderer Bezug

Graffiti-Künstler Fabian Hämmerle hat Erwin Reis auf dem Pavillon und VIP-Bereich der Birkenwiese mit dessen Konterfei verewigt. Der Dornbirner Künstler hat ebenfalls einen besonderen Bezug zum Verstorbenen: „Erwin war nicht nur für mich ein großes Vorbild, sondern für viele Menschen. Er war ein beeindruckender Mensch, der viel für die Allgemeinheit und auch für den FC Dornbirn getan hat. Mir war es deshalb ein Bedürfnis, auch ihm etwas zurückzugeben.“ Einen besseren Platz für sein Graffiti hätte sich auch Hämmerle nicht vorstellen können: „Die Birkenwiese verbindet uns wegen der Gymnaestrada, weil wir dort beide im Einsatz waren. Außerdem weiß ich, dass die Birkenwiese für Erwin immer ein wichtiger Ort war.“ Und Oskar Mehlsack ergänzt: „Mit diesem Graffiti wird er immer gegenwärtig sein – in liebevoller Erinnerung werden wir ihn ohnehin behalten.“ (cth)

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