AA

EHC zieht Eisbären die Krallen

Im Topduell der elften Runde besiegte der EHC Lustenau den EK Zell am See mit 5:2 und setzte sich an die Spitze der Nationalliga. Bilder 

Im ersten Abschnitt ging es zwar flott hin und her, jedoch fehlten die Treffer. Nach kurzzeitigem Abtasten konnten sich die Hausherren Vorteile erarbeiten, doch weder Grabher-Meyer (3.) noch Scheiber (6.) und Foster (8.) – beide beförderten den Puck über den gegnerischen Kasten – konnten für Torjubel sorgen. Und bei einem Versuch von Peyton eine Minute später war Zell-Keeper Seidl im Nachfassen zur Stelle. Aber auch die Gäste hatten Möglichkeiten, doch in allen Fällen war bei EHC-Goalie Machreich Endstation. Wie etwa bei einem wirklichen Hochkaräter von Nageler (12.), der völlig allein vor ihm auftauchte. In Folge standen die Lustenauer dann gleich dreimal in Unterzahl am Eis, durch gutes Penaltykilling fanden die Zeller aber kaum Chancen vor. Und auch im zweiten Drittel waren die heimischen Löwen und die Eisbären zunächst ebenbürtig, durch gute Leistungen der beiden Torhüter blieben Tore aber weiter Mangelware. So blieb Seidl gegen Scheiber (23.), Saarinen (30.) und Penker (30.) Sieger, aber auch Machreich konnte von Schabauer (26., 34.) nicht bezwungen werden. Doch in der 36. Minute endete die Torsperre in der Rheinhalle: Foster wurde im Powerplay von Saarinen ideal bedient und stellte auf 1:0 für den EHC. Die Freude währte aber nur kurz, denn 58 Sekunden später versenkte Leimgruber das Spielgerät hinter Machreich. Es kam aber noch schlimmer, denn knapp eine Minute später erhöhte Schwab auf 2:1 für die Gäste.

Lustenauer Doppelschlag

Nach dem letzten Pausentee gab aber wieder der EHC Gas. Tschemernjak besorgte in doppelter Überzahl – Peyton traf zuvor die Latte – den Ausgleich, und fünf Minuten später traf Foster, diesmal mit einem Mann mehr am Eis, zum 3:2. Und in der 54. Minute lieferte auch die Nussbaumer-Truppe einen Doppelschlag: Vanhanen erhöhte im Powerplay auf 4:2, und nach weiteren 15 Sekunden sorgte Kainz für die Vorentscheidung. Die Pokel-Truppe, die zahlreiche Strafen kassierte – zwei Disziplinarstrafen (zehn Minuten) waren auch dabei -musste somit die Tabellenspitze an die Lustenauer abgeben.

Mit einem Sieg und einer Niederlage war die Ländle-Bilanz in der Steiermark ausgeglichen. Die VEU Feldkirch, die durch einen Fussi-Doppelpack nach 20 Minuten 2:0 vorne lag, siegte in Kapfenberg knapp 3:2, und der EHC Bregenzerwald unterlag Zeltweg, trotz früher Führung durch Reiter, klar mit 1:4. Spannend machten es die Dornbirner Bulldogs in Salzburg. Nach dem 4:1 nach einer halben Stunde kamen die Jungbullen nochmals heran, doch Smith (Shorthander) und Ganahl besorgten den 6:3-Endstand.

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Lustenau
  • EHC zieht Eisbären die Krallen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen