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EHC Lustenau gewann im Penaltyschießen gegen Vienna Capitals II

©Sams
Zum Saisonabschluss gab es für die Sticker einen 4:3-Heimerfolg nach Penaltykrimi

Letztes Spiel in dieser Saison für den EHC Lustenau: 4:3 nach Penaltyschießen: EHC Lustenau - Vienna Capitals II 4:3; Torfolge: 10:01 Glenn, 21:43 1:1 Neubauer, 23:59 1:2 Hermanstad, 30:43 1:3 Hermanstad, 42:51 2:3 Hurtubise, 47:19 3:3 Hurtubise, 65:00 4:3 Max Wilfan (Penalty)

Einen versöhnlichen Abschluss der doch enttäuschend verlaufenen Saison 2019/20 bieten die Cracks des EHC Lustenau deren Fans. Nach den Siegen gegen Salzburg und Gröden gewinnen die Sticker auch das letzte Spiel der Saison gegen Wien mit 4:3. Es war jedoch ein hartes Stück Arbeit, denn der Sieg wurde erst im Penalty-Schießen fixiert. Somit konnte der EHC die letzten drei Spiele der Saison gewinnen, für die Play-Off Qualifikation hat es jedoch leider nicht gereicht.

Sehr ambitioniert startete Lustenau in die Anfangsphase dieses Spiels und konnte sich einige gute Möglichkeiten erarbeiten. Es dauert jedoch bis zur elften Minute, ehe die Lustenauer über den Führungstreffer jubeln durften. Nach Vorarbeit von Kapitän Max Wilfan, der nach Spielende zum Spieler des Abends auf Lustenauer Seite gekürt wurde, erzielte Ryan Glenn mit einem Schlenzer das 1:0 für die Hausherren. In den darauf folgenden Minuten drängten die Cracks von Trainer Christian Weber auf das 2:0, doch der Wiener Torhüter – er wurde auf Seite der Wiener zum Spieler des Abends gewählt – konnte alle weiteren Schüsse im ersten Spielabschnitt abwehren. So ging es mit dieser knappen Führung für Lustenau in die erste Pause.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Wiener immer besser ins Spiel. Schon in der 22. Minute konnten sie ihre erste Powerplay-Möglichkeit zum 1:1 durch Henrik Neubauer verwerten. Nur zwei Minuten später zeigten die Bundeshauptstädter ihre Kaltschnäuzigkeit im Überzahlspiel. Markus Hermanstad nützte ein Powerplay zur erstmaligen Führung für die Wiener. In weiterer Folge haderten die Lustenauer mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichter-Quartetts. In der 31. Minute saßen gleich zwei Lustenauer auf der Strafbank. Dies nutzten die Wiener Eiskalt aus und erzielten in der Person von Markus Hermanstad in der 31. Minute den dritten Treffer. Mit diesem ernüchternden Ergebnis für Lustenau ging es in die zweite Pause.

Im letzten Spielabschnitt konzentrierte sich Lustenau auf ihre Stärken und setzte die Caps immer mehr unter Druck. In der 43. Minute gelang Chris D’Alvise der mehr als verdiente Anschlusstreffer. Die Silver Caps kamen immer mehr unter Druck und so nahm der Caps Trainer Johan Sjöquist ein Timeout um seine Mannschaft neu zu motivieren. Dies zeigte jedoch nur wenig Wirkung, denn in der 48. Minute gelang Mark Hurtubise der Ausgleichstreffer. Trotz weiterer heftiger Angriffe der Lustenauer wollte der Siegestreffer in der regulären Spielzeit nicht mehr gelingen.

In der Overtime hatte Lustenau zahlreiche Chancen das Spiel endgültig zu entscheiden. Doch auch im Powerplay gelang es ihnen nicht, den stark agierenden Torhüter Mathias Lichtenecker zu bezwingen. Im darauf folgenden Penalty-Schießen behielt Lustenaus Kapitän die Nerven und konnte den schlussendlich entscheidenden Penalty verwerten. Somit gingen die Lustenauer in ihrem letzten Spiel der Saison als Sieger vom Eis und verabschiedeten sich mit drei Siegen in Folge vom Lustenauer Publikum.

EHC Lustenau : Vienna Silver Capitals 4:3 n.P. (1:0 / 0:3 / 2:0 / 0:0 / 1:0)

Torschützen EHC Lustenau: Ryan Glenn (11. Min.), Chris D’Alvise (43. Min.), Mark Hurtubise (48. Min.) – entscheidender Penalty Max Wilfan

Torschützen Vienna Silver Capitals: Henrik Neubarer (22. Min.), Markus Hermanstad (24. Min. / 31. Min.)

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