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EHC Lustenau darf keine kleinen Bankstrafen kassieren

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Erstes Viertelfinalspiel zwischen dem HC Pustertal und dem EHC Lustenau unter wichtigen Vorgaben

Aufgrund von medizinischen Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 steigt der EHC Lustenau erst verspätet in die Viertelfinal-Serie gegen Pustertal ein. Das Duell wird im „Best of three“ Modus ausgetragen. Nach dem Erringen des Österreichischen Alps-Hockey League Titels im Duell gegen Salzburg ist Lustenau in der Viertelfinal-Serie der einige verbliebende Österreichische Verein und dementsprechend wollen sie das Land bestmöglich vertreten. Das erste Match findet morgen Donnerstag in Bruneck statt.

Nun ist es endlich soweit. Auch beim EHC Lustenau beginnt die Play-Off Zeit. Mit dem HC Pustertal bekommen die Sticker einen sehr schweren Gegner vorgesetzt. Die Südtiroler verfügen über eine sehr ausgeglichene Mannschaft, aus denen neben den Legionräen Massimo Carozza und Brett Perlini auch einige italienische Nationalspieler herausstechen und den HC Pustertal im Verlauf der Saison auf den dritten Platz der Abschlusstabelle führten.

In der Powerplay-Statistik liegt Pustertal auf dem zweiten Rang – jedes vierte Überzahlspiel können die Wölfe zu einem Tor nutzen. Allein diese Statistik zeigt, dass unnötige Strafen seitens des EHC Lustenau zu vermeiden sind. Auch im Penalty-Killing liegt Pustertal auf dem zweiten Platz und verdankt diese tolle Statistik einer homogenen und eingespielten Verteidigung, die sich im Tor auf Keeper Colin Furlong verlassen kann. In der bisherigen Saison trafen Lustenau und Pustertal im Grunddurchgang zwei Mal aufeinander – bei beiden Spielen hatte Pustertal das bessere Ende für sich. Durch all diese Statistiken geht Pustertal mit Sicherheit als Favorit in diese Serie. Doch es ist Play-Off-Time und da können schlussendlich Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Auf Seiten der Lustenauer herrscht eine positive Stimmung in der Mannschaft und durch die Spielverschiebungen war EHC Trainer Mike Flanagan in der Lage, seine Cracks optimal auf Pustertal einzustellen. Lustenaus Kapitän findet einen Tag vor Beginn der Serie die richtigen Worte: „Mit viel Freude und Spannung sehen wir den Duellen gegen Pustertal entgegen. Für einige unserer jungen Spieler ist es das erste Mal, dass sie Play-Off Luft schnuppern. Dementsprechend ist es die Aufgabe von und Routiniers, diese Cracks zu pushen und anzuführen. In dieser Phase der Saison geht es nicht mehr um Punkte, sondern um den Aufstieg – Taktik sowie Tugenden wie Einsatz und Leidenschaft bekommen einen noch höheren Stellenwert. Wir gehen eher als Außenseiter in diese Serie, doch einfach werden wir es Pustertal auf keinen Fall machen. Gegen Ritten haben wir gezeigt, dass sehr viel Potential in der Mannschaft liegt und wir uns in entscheidenden Situationen noch steigern können“.

HC Pustertal : EHC Lustenau

Donnerstag, 1. April 2021, 20.00 Uhr, Rienzstadion Bruneck

Schiedsrichter: Andrea Moschen, Turo Virta, Matthias Cristeli, Mauro De Zordo

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