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EHC Lustenau besiegt im NL-Derby die Bulldogs

Eine gelungene Revanche feierte der EHC Lustenau mit einem 4:1-Sieg über den EC Dornbirn. Den ersten Punkt holte auch der Bregenzerwald.
VEU vs. Innsbruck 4:2
EHC vs. Dornbirn 4:1

Nichts für schwache Nerven war das Nationalligaderby zwischen dem EHC Oberscheider Lustenau und dem EC hagn_leone Dornbirn. Von Beginn an wurde den knapp 2000 Zuschauern ein rassiges Spiel geboten. Ströhle prüfte in der zweiten Minute erstmals Lustenau-Goalie Machreich mit einem platzierten Schuss. Auf der Gegenseite versuchten Foster und Staudacher ihre Chancen, aber auch hier war Goalie Bock siegreich. Mit Tempohockey probierten beide Teams ihr Glück, erstmals belohnt wurde dafür Lustenau in der 16. Minute. Nach einem Schuss von Schönberger schnappte sich Vanhannen den Abpraller und versenkte die Scheibe im fast leeren Tor zur 1:0-Führung. Die Bulldogs ließen sich durch den Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und glichen drei Minuten später mit einem wahren Traumtor aus! Tarvainen spielte die Lustenauer Abwehr regelrecht schwindlig und brachte sein Team mit dem Treffer wieder auf Augenhöhe.

Dornbirner druckvoller

Einige Schrecksekunden erlebten die Sticker-Fans im zweiten Abschnitt, als die Messestädter mehrere tolle Kombinationen aufs Eis zauberten, allerdings alle erfolglos. Nach dem Motto, Tore die man nicht schießt, bekommt man, kündigte sich das zweite Tor des Meisters bereits an: Ein Stangenschuss von Schönberger ging daneben, eine Minute später stand es aber 2:1. Ivanov lenkte einen Schuss von Saarinen ab und verhalf den Lustenauern so zur erneuten Führung. Die Vorentscheidung fiel nur wenige Sekunden nach Anpfiff zum dritten Abschnitt: Im Powerplay erhöhte Foster auf 3:1 für den Meister. Zwar versuchten die Messestädter nochmals alles, nach dem 4:1-Powerplaytor von Vanhannen war aber endgültig Schluss. Zufrieden zeigte sich Lustenau-Coach Steinwender: „Wir haben gut trainiert und haben heute drei wichtige Punkte geholt. Gut integriert hat sich Neuzugang Adrian Meier.

Österreichische Nationalliga – 11. Runde:
Samstag, 07. November 2009
EHC Oberscheider Lustenau – EC hagn_leone Bulldogs 4:1 (1:1; 1:0; 2:0)
Rheinhalle Lustenau, 1940 Zuschauer
Torfolge: 1:0 Vanhanen (16.); 1:1 Tarvainen (19.); 2:1 Saarinen (39.); 3:1 Foster (41./PP1); 4:1 Vanhanen (53./PP2)

Erster Punkt für Wälder

Den ersten Punkt holte der EHC Bregenzerwald gegen die Zeller Eisbären. Die Truppe von Coach Sturm führte bis zur 40. Minute mit 5:2, kassierte in der Folge aber noch drei Tore und musste sich in der Verlängerung mit 6:5 geschlagen geben. Die Wälder legten einen Blitzstart hin und führten nach dem ersten Drittel dank eines Doppelschlags von Jonsson mit 2:0. Nach einem ausgeglichenen zweiten Abschnitt mit jeweils zwei Treffern, führten die Bregenzerwälder bereits komfortabel, ehe die Zeller Aufholjagd seinen Lauf nahm.

EK Zeller Eisbären (EKZ 28) – EHC Bregenzerwald
6:5 (0:2, 2:2, 3:1, 1:0)
827 Zuseher

VEU in guter Form

Die VEU musste auf den erkrankten Markku Vuorisalo (Grippe) verzichten, der Kampfgeist der Feldkircher litt aber nicht unter einem Virus. Im Gegenteil: Die schon in Salzburg angedeutete Formsteigerung fand auch gegen „EBEL-Rückzieher“ Innsbruck seine Fortsetzung. Körperbetontes Spiel und viel Laufarbeit machten den Tirolern zu schaffen. Und brachten die VEU schon früh in Front: Nach sieben Minuten schloss Mallinger eine gute VEU-Kombination zum 1:0 ab, der VEU-Stürmer vergab nach gehobenem Pass von Colleoni wenig später die Chance auf das 2:0. Das kam trotzdem – durch Holmgren im Powerplay kurz vor der Drittelpause. Zwischen den Toren nutzen beide Teams je eine 5 gegen 3-Überlegenheit nicht zu Toren.

Im zweiten Drittel bekam das VEU-Spiel einen Knax durch ein Unterzahl-Tor von Mössmer. Die zweite „überlebte“ 3-5-Unterzahl belebte das VEU-Spiel wieder, ein Powerplay-Tor durch Raimund Divis stellte aber das alte Kräfteverhältnis wieder her. Im letzten Drittel gaben die Tiroler „Vollgas“, Ruckay traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten, ehe Feldkirch zum zweiten Mal eine 5-3-Überlegenheit nicht in ein Tor umsetzen konnte. Umstritten der Anschlusstreffer durch Ruckay (52.), das VEU-Tor war nicht mehr verankert, aber SR Illmaier gab das Tor. Schließlich traf Kink nur den Pfosten (55.). Die letzten Spielminuten zitterte die VEU den Sieg nach Hause, nach dem Ausschluss von Kink bei 58:05 war die Partie aber gelaufen. Colleoni setzte mit einem Empty-net-Tor den Schlusspunkt.

Stimmen zum Spiel:

Bengt Ericsson:”Innsbruck ist eine sehr starke Mannschaft, sie sind sehr sehr schnell. Wir haben aber gut gespielt und hatten heute auch das nötige Glück”

Stefan Holmgren: “Es war mit dem Spiel in Salzburg die beste Saisonleistung unserer Mannschaft”

Jarnu Memsonen(Trainer HCI):”Der Unterschied war das Powerplay – Feldkirch hat zwei Powerplaytreffer erzielt, wir haben in Überzahl gar nicht getroffen. Feldkirch hat clever gespielt und so das Spiel entschieden”

FBI VEU Feldkirch – HC TIWAG Innsbruck 4:2 ( 2:0 , 1:1 , 1:1 )
Vorarlberghalle, 2018 Zuschauer
Torfolge: 1:0 Mallinger (9) , 2:0 Holmgren (18 PP) , 2:1 Mössmer (26) , 3:1 Divis (33 PP) , 3:2 Ruckay (52) , 4:2 Colleoni (60 EN)

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