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Edutainment-Software zu langweilig

Edutainment-Software ist kein Verkaufserfolg, weil sie oft zu langweilig und zu komplex ist. Der Unterschied zu trockenem Unterricht mit Buch und Schultafel ist zu gering, kritisiert Atari-Gründer Bushnell.

Darum sei es “kein Wunder, dass Kids Ego-Shooter vorziehen.” Man könne Wissen auch viel spielerischer vermitteln, beispielsweise physikalische Formeln durchs Retten einer virtuellen Prinzessin, schlug Bushnell im PC Professionell-Interview vor.

Mit der Erfindung der Videospiele habe sich die Welt verändert, so Bushnell weiter. Positiv sei dabei der Anspruch, den gut gemachte Spiele an Kreativität, Phantasie und Problemlösungsfähigkeit stellten. Negativ dagegen seien Effekte wie vereinsamte Kids. Allerdings “Strom und Autos brachten den Menschen ja auch nicht nur Gutes.” Er sehe seine Aufgabe in der Zukunft darin, meinte Bushnell, PCs und Videospiele in den Schulunterricht zu integrieren. Sie dürften keine Fremdkörper mehr bleiben. Spiele sollten als fester Bestandteil der Wissensvermittlung gelten. Wörtlich: Wenn sich 6-Jährige 150 verschiedene Pokemon-Figuren merken können, warum dann nicht auch 150 Pflanzen?

Quelle: weblog.pc-professionell.de
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