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Edelsitz „Anderhalden“

Architekt Wolfgang Purrucker führte die Besucher ins Gebäude
Architekt Wolfgang Purrucker führte die Besucher ins Gebäude
Anderhalden

Bregenz. Am Tag des Denkmals konnte der ehemalige Edelsitz Anderhalden in der Bregenzer Oberstadt besichtigt werden.

 

Rund 30 Interessierte hatten sich schon zur ersten Führung mit Architekt Wolfang Purrucker eingefunden, um den Ansitz inklusive Weinkeller zu besichtigen. Das Gebäude bildet den dominierenden Abschluss des Ehregutaplatzes im Südwesten. Er ist nicht nur als Bauensemble geschichtlich eng mit dem Deuringschlössle verknüpft, sondern auch durch familiäre Bande seiner früheren Bewohner.

Nach wechselnden Besitzern erwarb ihn 1869 Alfred Meißner, ein im 19. Jahrhundert berühmter Literat und Freund Heinrich Heines. Er heiratete Marie, die jüngere Tochter des Karl von Bayer (Dichtername: Robert Byr), des Besitzers des Deuringschlössles, und ließ die nach ihm benannte Stiege anlegen. Seine Tochter Clara heiratete den aus österreichischem Offiziersadel stammenden und in Bregenz stationierten Peter von Pirquet. Im Laufe der Jahre vergrößerten sie den Ansitz durch den Erwerb benachbarter Bauparzellen und ließen 1899 die neubarocke Platzfassade errichten.

1953 vermachte Clara v. Pirquet das Anwesen samt Garten ihrer Großnichte Barbara Stroh-Tscharner, einer Urenkelin des Karl von Bayer.

Neben den Geschichten und den baugeschichtlichen Traditionen ist vor allem die Lage an der alten Stadtmauer und der Burghalde (ehemaliger Weingarten) mit Blick auf die umliegenden Kirchen und Klöster interessant. Im Kontrast dazu stehen die kleinteiligen Strukturen innerhalb der Oberstadt.

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