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Edelprostituierte beim WEF in Davos mit Waffe bedroht

Nobelprostituierte Salomé Balthus beim WEF in Davos mit Pistole bedroht.
Nobelprostituierte Salomé Balthus beim WEF in Davos mit Pistole bedroht. ©Canva, Instagram
Die wohl bekannteste Prostituierte Deutschlands, Salomé Balthus, geht derzeit beim Weltwirtschaftsforum WEF im Schweizer Davos ihrer Arbeit nach.

Insgesamt knapp 2700 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren diese Woche bei dem Treffen im Schweizer Davos über Lösungen für internationale Probleme. Im Mittelpunkt stehen wie im vergangenen Jahr der Krieg in der Ukraine und seine weltwirtschaftlichen Auswirkungen. Die Wirtschafts- und Politgrößen samt ihrer Delegationen wollen auch abseits der Arbeit bespaßt werden. Dafür sieht sich Nobelprostituierte Salomé Barthus (39) zuständig.

Nachts um 2 mit Waffe bedroht

Auf Twitter gibt sie Einblick in ihre Arbeit. So schreibt Barthus am Montag: "Date in der Schweiz während des WEF bedeutet, nachts um 2 auf dem Hotelflur erst in Pistolenmündungen von Sicherheitsleuten zu schauen - und dann mit ihnen die Giveaway-Pralinen aus dem Restaurant zu teilen und über Reiche zu lästern..." Der Kommentar stößt auf reges Interesse auf der Social Media-Plattform. So will eine Leserin wissen: "Durfte dort einer der Teilnehmer deine Dienste genießen?" Ein anderer meint: "Immerhin bist du nicht als Spionin verhaftet worden." Barthus selbst schreibt: "Wegen dieses Tweets hat mich schon die Schweizer Boulevardpresse angerufen."

Wer war der Kunde?

Mit wem sie sich zum Date getroffen hat, verrät Barthus natürlich nicht. Ihre Klienten in dieser Woche ließen sich "an einer Hand abzählen", sagt sie - Spitzenpolitiker seien es nicht: "Die haben weder Zeit noch Lust." Derzeit sei sie in einem Hotel in der Nähe von Davos untergebracht, erzählt sie im Gespräch mit "20 Minuten". Sie plane, während der WEF-Tage zu bleiben. Auf Instagram veröffentlichte sie am Montagmorgen ein Selfie mit dem Text: "Ja, es ist ein Job, aber ich habe mein eigenes Bett."

Zur Person

Salomé Barthus ist Autorin, Kolumnistin und Prostituierte. Sie schreibt unter ihrem richtigen Namen Hanna Lakomy in ihrer Kolumne "Nachtgesichter" für die "Berliner Zeitung" über Sex und Gesellschaft, Politik und Emanzipation. Barthus hat Philosophie und Ältere deutsche Literatur studiert und mit Magister abgeschlossen.

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(VOL.AT)

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