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E-Mobil in die Zukunft

Am Glücksrad gab es Sachpreise und Testfahrten mit Elektro-Autos zu gewinnen.
Am Glücksrad gab es Sachpreise und Testfahrten mit Elektro-Autos zu gewinnen. ©Elke Kager Meyer
Ein Aktionstag in Nenzing bot Überblick über Elektroautos, Mopeds und vieles mehr
Mobilitätstag Nenzing

Ein Bagger, der mit Strom betrieben wird? Elektro-Mopeds, E-Fahrräder, -Nutzfahrzeuge und –Motorräder. Eines ist sicher: Strom wird als Energielieferant im Bereich der Mobilität in Zukunft eine immens wichtige Rolle spielen. Immer größer das Angebot auf dem Markt, immer kostengünstiger und effizienter die Fahrzeuge. Einen guten Überblick über verschiedene Marken und Modelle konnten sich Interessierte beim E-Mobilitätstag, zu dem Wirtschaft im Walgau gemeinsam mit dem e5-Team und der VKW nach Nenzing luden, verschaffen. Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, um mit verschiedenen Anbietern von Elektro-Fahrzeugen ins Gespräch zu kommen. Drei Fachvorträge boten zudem wertvolle Infos: Mario Herger (Enterprise Garage Consultancy) referierte über Zukunftsperspektiven, wie künstliche Intelligenz fähig ist, Elektroautos zu steuern, Stefan Hartmann (Illwerke VKW) gab Einblick über Fördermöglichkeiten von Elektromobilität in Vorarlberg und Steuerberater Christian Gerstgrasser vermittelte sein Fachwissen zum Thema „Steuerliche Aspekte von Elektroautos“. Wer das Glück auf seiner Seite hatte, konnte zudem Probefahrten mit Tesla und Co. sowie Sachpreise gewinnen.

Fünftes „e“ im Blickfeld

Als e5-Gemeinde unterstützt Nenzing das Bestreben des Landes nach der Energieautonomie bis zum Jahr 2050 voll. So werden mit zwei Trinkwasserkraftwerken auch gemeindeeigene Gebäude mit Energie versorgt, im Bereich der Straßenbeleuchtung werden 500 Lichtkörper auf LED umgestellt. Eine weitere, bewährte Maßnahme ist das „Ziegenprojekt“: Dadurch wird vermieden, dass verschiedene Hänge oberhalb des Ortsgebietes nicht wieder zu Wald werden. „Momentan können wir auf vier `e´ verweisen, Ziel ist es, das fünfte `e´ im Jahr 2019 zu erreichen“, so Vizebürgermeister und e5-Teamleiter Herbert Greussing.

 

 

„Tesla schau´n“

Eines hörte man auf dem Nenzinger Ramschwagplatz immer wieder: Die Bereitschaft, auf E-Mobilität umzusteigen, ist bei Bevölkerung und Firmen durchaus vorhanden, viele Unternehmen und Gemeinden haben mit der Umstellung auf Elektro-Autos bereits begonnen. Der E-Mobilitätstag war auch eine willkommene Gelegenheit zum Austausch, die unter anderem vom Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler sowie seinen Amtskollegen Dieter Lauermann (Ludesch) und Anton Metzler (Satteins), Andreas Neuhauser (VKW), Georg Geutze (Wirtschaft im Walgau), Florian Jochum (Energieinstitut), Gebhard Moser (Gemeinwohlökonomie), Wolfgang Rigo (Huppenkothen) sowie Steuerberater Christian Gerstgrasser und Stefan Hartmann (Illwerke VKW) in Anspruch genommen wurde.

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