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DVB-H-Regelbetrieb vor EURO

Die Fernsehdigitalisierung legt im Tempo zu. Ministerin Bures will den DVB-H-Regelbetrieb noch vor der EURO 2008 umsetzen.

Während derzeit noch der Schönheitswettbewerb unter den Bewerbern um den zweiten Multiplex für digital-terrestrische Programme stattfindet, stellt die KommAustria bereits einen weiteren Multiplex für lokale und regionale Fernsehsender in Aussicht. Noch vor der EURO 2008 soll außerdem in Österreich der Regelbetrieb für Fernsehen am Handy aufgenommen werden, fordert die im Kanzleramt für Medien zuständige Ministerin Doris Bures (S).

Der „MUX C“ soll lokalen und regionalen Fernsehsendern einen bedarfsgerechten und vor allem wirtschaftlich tragbaren Zugang zur digital-terrestrischen Ausstrahlung ermöglichen, hieß es in einer Aussendung der Rundfunk und Telekomregulierungs-GmbH (RTR) am Dienstag. Noch vor Sommer will die KommAustria eine sechsmonatige Ausschreibung initiieren, bei der lokale DVB-T Zulassungen beantragt werden können. Ist ein Antrag realisierbar, erfolgt eine Zulassung auf zehn Jahre. Gibt es mehrere Bewerbungen, sind bestehende Programmveranstalter zu bevorzugen.

Schon bald könnte ein weiterer Multiplexer, der „MUX D“ für Handy-TV folgen. Die Medienministerin sprach sich nämlich für die rasche Einführung von mobilem Fernsehen (DVB-H) im Regelbetrieb aus. „Es gibt bereits einen viel beachteten DVB-H-Testbetrieb in Wien und in Salzburg und ich denke, dass wir dank der dabei gesammelten Erfahrungswerte mobile Fernsehdienste schon bald im regulären Betrieb haben werden“, so Bures bei einer Veranstaltung der RTR.

In jedem Fall will sie den DVB-H-Regelbetrieb rechtzeitig bis zur Fußball-Europameisterschaft ermöglichen. Notwendige Gesetzesänderungen für die Anforderungen eines DVB-H-Multiplex sollen „so rasch wie möglich umgesetzt“ werden, damit „die Regulierungsbehörde auf nationaler Ebene zügig mit dem Ausschreibungsverfahren beginnen kann“.

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