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Durchwachsenes Jahr für die Angelfischerei

Obmann Heinz Gesson (2.v.l.) wurde samt Vorstand wiedergewählt und trat seine neunte Funktionsperiode an.
Obmann Heinz Gesson (2.v.l.) wurde samt Vorstand wiedergewählt und trat seine neunte Funktionsperiode an. ©Verein
Der Fischereiverein Feldkirch hatte zur 98. Generalversammlung geladen.
GV Fischereiverein Feldkirch

Feldkirch. Erstmals seit dem langjährigen Bestehen des Fischereivereins Feldkirch war heuer das Pförtnerhaus im Reichenfeld Veranstaltungsort der 98. Generalversammlung.

Obmann Heinz Gesson konnte neben den vielen Vereinsmitgliedern zahlreiche Ehrengäste sowie Delegationen in- und ausländischer Fischereivereine begrüßen. Dass die Stadt Feldkirch zu einem der größten Vereine der Stadt keinen Vertreter entsandte, stieß auf Kritik und Unverständnis, zumal von Seiten der Stadt immer wieder auf die Bedeutung der Vereine hingewiesen und das Engagement der ehrenamtlich Tätigen hervorgehoben wird.

„Fischereilich gesehen war 2018 ein durchwachsenes Jahr“, so Gesson. Die Fischgänge in den Fließgewässern Ill und Rhein reduzierten sich – die Ursachen waren ein niederschlagsreicher Frühling, Schwall und Sunk sowie Schwebstoffverfrachtungen während des ganzen Jahres. Der trockene Sommer und Herbst führten zum Austrocknen zahlreicher kleinerer Bäche oder zu einem extremen niedrigen Wasserstand. „Besonders betroffen war die Nafla, die seit Menschengedenken kein Wasser mehr führte, wobei der gesamte Fischbestand vernichtet wurde“, berichtete der Obmann.

2000 Arbeitsstunden

In der vereinseigenen Fischzuchtanlage in Frastanz, die von Patrick Breuss und seinem Team während des ganzen Jahres mit großem Arbeitseinsatz betreut wurde, konnte wieder ausgezeichnetes Besatzmaterial gezüchtet werden. Besonders hervorgehoben wurde der mehrjährige Aufbau eines Äschenstammes. Für die Arbeiten in und um die Fischzucht, die Teilnahme an Flurreinigungen, Pflege von Aufzuchtbächen und dergleichen mehr wurden von den Vereinsmitgliedern rund 2000 Arbeitsstunden erbracht.

Erfreulicherweise scheint die Feldkircher Jugend wieder vermehrt Freude an der Angelfischerei gefunden zu haben. 36 Kinder und Jugendliche hatten 2018 am vereinsinternen Jungfischerkurs teilgenommen. Es gab vier betreute Jugendfischertage und einen Ausflug zu einem befreundeten Fischereiverein in Thalwil/ZH. „Ab dem Jahr 2019 steht den insgesamt 75 Jugendlichen, die vom Verein betreut werden, ein eigener Baggersee in den Alten Rüttenen für die Ausübung der Angelfischerei zur Verfügung“, freute sich Jugendbetreuer Wolfgang Zimmermann.

Neuer, alter Vorstand

Die vom Vereinsmitglied Helmut Ammann durchgeführten Neuwahlen brachten keine Überraschungen. Heinz Gesson wurde wieder einstimmig zum Obmann gewählt, ebenso der bisherige Vorstand mit dem neuen Vorstandsmitglied Thomas Allgäuer. Gesson, der damit seine neunte Funktionsperiode antrat, bedankte sich für das in ihn und den Vorstand gesetzte Vertrauen. Anschließend überreichte er den Fischerkollegen Raimund Bertsch, Herwig Haas und Franz Waldner das silberne Vereinsabzeichen für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit.

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