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Düster-dramatischer Bigbandsound

Dicht gedrängte Big Band Walgau auf der TaS-Bühne
Dicht gedrängte Big Band Walgau auf der TaS-Bühne ©Henning Heilmann
Abseits des üblichen Big Band-Repertoires begeisterte die Big Band Walgau im TaS
Big Band Walgau im Theater am Saumarkt

FELDKIRCH Unter der Leitung von Musikschuldirektor Christian Mathis öffnet sich die Big Band Walgau in ihren Konzertprogrammen stets neuen musikalischen Wegen und Herausforderungen, die den Rahmen des üblichen Big Band-Repertoires sprengen.

In ihrem aktuellen Programm setzt sich die umtriebige Big Band facettenreich mit der sogenannten „Minimal Music“ auseinander. Auch wenn angesichts eines satten Sounds mit virtuos improvisierten Soloeinlagen beim ersten Hinhören nichts auf Minimalismus schließen lässt, hat sich die Big Band dennoch intensiv mit der Musik von Steve Reich beschäftigt und klassische Big Band-Harmonien flexibel und unverkrampft erweitert.

Düster und melancholisch

Als Sahnehäubchen hatte die Big Band Walgau auf der kleinen Saumarkt-Bühne zwei Special Guests zu Gast, die der elektrisierenden musikalischen Mischung aus Jazz, Blues und Minimalismus das Salz in der Suppe beimischten. Den düster-dramatischen Stücken von Tom Waits wie „Lullaby“ und „God´s Away on Business“ verlieh Sängerin Alice Sutter die passende Stimme und Stimmung für den Klangkörper der Band.

Komplexe Kompositionen

Als zweiter Gast erweiterte der renommierte Flötist und Saxophonist Norbert Dehmke, der schon im Januar mit der Band „Special Choice“ im Saumarkt spielte, die Big Band. Der virtuose Jazzmusiker begeisterte mit Eigenkompositionen wie „Bars and Stripes“, einem komplexen Werk im Dreivierteltakt, dass über Dreiertriolen Trompetenquartolen setzt, ein präzises Rhythmusgefühl trainiert und den Zuhörer verblüfft zurücklässt.

Weit über ein Dutzend Big Band Musiker auf der kleinen TaS-Bühne zu vereinen, war bereits ein kleines Kunststück. Ebenso voll waren die Sitzplätze im Saumarkt besetzt. HE

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