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Dubiose Armbrust-Morde: Waren die Toten Teil eines Sex-Zirkels?

Warum mussten die fünf Menschen sterben?
Warum mussten die fünf Menschen sterben? ©APA
Fünf Tote an zwei Orten. Drei wurden durch eine Armbrust getötet, die Todesursache der anderen ist noch völlig unklar. Auch noch völlig im Dunkeln liegt das Motiv. Warum mussten diese fünf Menschen sterben? Waren sie Teil einer ominösen Sekte?
Passauer Armbrustmorde
Mysteriösers Todesdrama
Obduktionsergebnis
Zwei weitere Leichen
Mordwaffen stammen wohl aus Österreich

Die Ermittlungen nach dem mutmaßlichen erweiterten Suizid in Passau und dem Fund zweier weitere Toten in Wittingen laufen auf Hochtouren. Ein Verdacht der Ermittler: Die Toten könnten Teil eines Sex-Zirkels mit mittelalterlichem Bezug gewesen sein. Dafür spricht: Der einzige Mann unter den Toten, der 53-jährige Torsten W., lebte gemeinsam mit einem lesbischen Pärchen auf einem alten Reiterhof. Der Vermieter des Hofs sagte gegenüber “Bild.de”: “Der Umgangston mit denen war seltsam. Die waren fast devot.” Alle waren Mitglieder in einem Ritterverein. Wir der TV-Sender RTL berichtet, könnte Torsten W. der Guru dieser Mittelalter-Sekte gewesen sein.

Immer deutlicher kristallisiert sich indes heraus, dass Farina C. die Morde an Torsten W., Kersin E. und sich selbst in Passau durchführte. C. war Verkaufsleiterin einer Bäckereikette und reiste gemeinsam mit den später Getöteten von Österreich nach Passau. Woher sie aus Österreich anreisten, ist nicht bekannt. Klar ist, dass dass sie sich in Passau in eine Pension eingemietet haben. Warum sich der Mann und seine beiden Begleiterinnen ausgerechnet Passau und speziell diese Pension aussuchten, ist weiterhin unklar. “Das liegt völlig im Dunklen”, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zuvor hielt sich das Trio jedenfalls in Österreich auf, wo es mindestens eine der drei Armbrüste kaufte. Das belege eine sichergestellte Quittung. Nachdem sich die drei auf ihr Zimmer zurückgezogen hatten, schoss Farina C. wahrscheinlich zuerst ihren beiden Mitreisenden Pfeile ins Herz und danach sich selbst einen Pfeil in den Hals.

Wie starben die Frauen in Wittingen?

Geklärt ist die Identität der beiden anderen Frauen, die am Montag in einer Wohnung in Wittingen gefunden wurden. Wie sie ums Leben kamen, blieb zunächst unklar. Bei einer der Frauen handelte es sich laut Polizei um die Lebensgefährtin der 30-jährigen Farina C. Die zweite Tote ist eine 19-Jährige, die ebenfalls in der Wohnung lebte.

RTL berichtete am Dienstagabend unter Verweis auf Ermittler, dass es sich bei der 19-Jährigen um eine seit mehreren Jahren vermisste Jugendliche handeln dürfte. Deren Eltern berichteten im Interview, wie ihre Tochter den 53-Jährigen im Kampfsportclub kennenlernte und wenig später den Kontakt zur Familie abbrach.

19-jähriges Opfer galt jahrelang als vermisst

Die Eltern der 19-Jährigen erzählten im Interview, wie ihre Tochter den 53-Jährigen im Kampfsportklub kennenlernte und wenig später den Kontakt zur Familie abbrach. Die Zeitung “Bild” zitierte am Abend einen Mann, der von seiner Begegnung mit dem 53-Jährigen berichtete. Demnach hatte er dem 53-Jährigen vorübergehend einen Pferdehof verpachtet. Die Frauen sollen sich dem 53-Jährigen gegenüber auffallend unterwürfig verhalten haben.

Hinweise auf Tötung auf Verlangen

Die Obduktionen der Leichen haben am Dienstag zumindest etwas Licht ins Dunkel gebracht. Die rechtsmedizinische Untersuchung der Toten aus Passau gab Hinweise Tötung durch die Pfeile. Die Staatsanwaltschaft geht bei dem 53-Jährigen und den beiden 33 und 30 Jahre alten Frauen von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus.

Geklärt ist die Identität der beiden am Montag in einer Wohnung in Wittingen gefundenen Frauen. Wie sie ums Leben kamen, blieb zunächst unklar. Bei einer der Frauen handelte es sich laut Polizei um die Lebensgefährtin der 30-Jährigen. Die zweite Tote ist die 19-Jährige, die ebenfalls in der Wohnung lebte.

(APA)

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