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Dringende Entlastung

Aktuelles Verkehrsfoto "Grenzüberschreitender Verkehr".
Aktuelles Verkehrsfoto "Grenzüberschreitender Verkehr". ©Ferdinand Ortner

Lustenau. Aus Anlass der aktuellen Verkehrsdiskussionen im Vorarlberger Rheintal und vor allem um Unklarheiten auszuräumen, gab BM Kurt Fischer in der Gemeindevertretung einen Überblick über die laufenden Verkehrsplanungen, die besonders Lustenau betreffen.

“Medienberichte über noch ‚unausgegorene Straßenvarianten lösten zum Teil heftige Reakti-onen in der Lustenauer Bevölkerung aus und führten zu Verunsicherungen”, so Fischer. Das gravierendste Verkehrsproblem – eine Entlastung vom Durchzugsverkehr und besonders vom grenzüberschreitenden Lkw-Verkehr – lässt sich nur durch eine großräumige Lösung erzielen, wie sie im konsensorientierten Planungsverfahren ‚Mobil im Rheintal angestrebt wird. “Der Planungsprozess, in den wir uns äußerst aktiv und über alle Parteigrenzen hinweg einhellig einbringen, kommt jetzt in eine entscheidende Phase”, versicherte BM Fischer. “Wir werden uns sehr intensiv mit den Lösungsansätzen beschäftigen und mit anderen betroffenen Gemeinden – auch in der Schweizer Nachbarschaft – zusammenarbeiten, um eine konsensfähige Lösung präsentieren zu können. Die Schweizer Seite müssen wir stärker in die Planungsverfahren einbinden”, ist der Lustenauer Bürgermeister überzeugt. “Wir brauchen Schulterschlüsse auch mit den Rheindelta-Gemeinden und den Schweizer Gemeinden im unteren Rheintal. Untersuchungen haben ergeben, dass eine spürbare Verkehrsentlastung für Lustenau nur noch im Süden der Gemeinde – nicht mehr im Bereich Lauterach-Hard – zu erzielen ist.”Wenn die zweite Pfändertunnelröhre in Betrieb geht, kommen für uns zusätzliche Belastungen”, fürchtet Fischer.

Planungsverfahren

Dieser Tage findet eine Besprechung der weiteren Vorgangsweise im Planungsverfahren mit dem Verkehrsexperten Univ. Prof. Hermann Knoflacher – auch für das Projekt ‚Rheintal Mitte, das unter anderem einen Autobahnanschluss für das Betriebsgebiet Dornbirn-Wallenmahd bei der Unterführung der Schweizer Straße vorsieht. “Bei der Präsentation der möglichen Projektvarianten durch die Asfinag betonten die Verkehrsexperten, dass es keine zusätzlichen Belastungen im Lustenauer Ortsgebiet gebe und dass der zusätzliche Anschluss für das Betriebsgebiet “Heitere” positiv sei. Diepoldsau und Lustenau forderten auch Berechnungen der Auswirkungen auf den kleinen Grenzübergang Schmitter ein. Die Zahlen müssten in Kürze vorliegen”, erwartet sich BM Fischer. “Weil uns bewusst ist, dass eine Straßenverbindung in die Schweiz nicht so schnell realisiert werden kann wie ein zusätzlicher Autobahnanschluss, verlangten wir schon wiederholt, dass die beiden Planungsprozesse ‚Mobil im Rheintal und ‚Rheintal Mitte nicht getrennt betrachtet werden können. Es muss möglichst bald eine Gesamtlösung erarbeitet werden, die Lustenau eine nachhaltige Entlastung bringt. Ob das ein Rheintunnel oder eine andere Variante sein wird, sollte sich in den nächsten Monaten zeigen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, kurzfristige Maßnahmen zu setzen, um die unzumutbare Situation an unserer Grenze zu entschärfen.”

 

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