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Drei EM-Medaillen für ÖLV

Österreich hat bei der Leichtathletik-Hallen-EM am Sonntag drei Medaillen gewonnen. Zuerst sicherte sich Karin Mayr-Krifka über 200 m Silber, danach holten sich Roland Schwarzl und Susanne Pumper Bronze.

Den dritten Rang eroberte auch Susanne Pumper über 3.000 m.

Mayr-Krifka musste sich im Finale nur der Bulgarin Iwet Lalowa geschlagen geben. Auf Gold fehlten der 33-jährigen Niederösterreicherin nur 3/100 Sekunden. Bronze ging mit Respektabstand an Jacqueline Poelman aus den Niederlanden (23,42).

Der 24-jährige Mehrkämpfer Schwarzl fixierte mit 6.064 Punkten neuen ÖLV-Rekord. Gold im Siebenkampf ging an den Weltrekordler und Olympiasieger Roman Sebrle aus Tschechien (6.232), der vor dem Russen Alexander Pogorelow (6.111) seinen Titel von Wien 2002 erfolgreich verteidigte. Der alte österreichische Siebenkampf-Rekord datierte vom 6./7. Februar 1999. Damals hatte der Steirer Thomas Tebbich in Frankfurt am Main 5.817 Punkte gesammelt. Schwarzls persönliche Bestleistung stand vor der Hallen-EM in Spanien bei 5.734 Zählern aus dem Jahr 2000.

Der dritte Streich gelang Susanne Pumper. Runde eine Stunde nach der Silber-Medaille von Mayr-Krifka und eine halbe Stunde nach Schwarzl sicherte sie sich Bronze. Die 34-jährige Wienerin bewältigte die 3.000 m in 8:47,74 Minuten. Gold ging in 8:43,76 Minuten an die Polin Lidia Chojecka, Silber holte die Türkin Tezeta Desalegn-Dengersa (8:46,65).

Ohne Edelmetall blieb hingegen Elmar Lichtenegger, der als Medaillenfavorit gegolten hatte. Er wurde über 60 m Hürden wegen eines Fehlstarts disqualifiziert.

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