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Dornbirner Startup Senitec überzeugte bereits 96 Investoren

Daniel Leeb ist Geschäftsführer des Dornbirner Startup-Unternehmens Senitec.
Daniel Leeb ist Geschäftsführer des Dornbirner Startup-Unternehmens Senitec. ©go biq communication
Dornbirn. Das Startup Senitec, bekannt aus der Puls4-Sendung "2 Minuten 2 Millionen", konnte bereits 96 Investoren von SeniTurn, dem smarten Blinksystem für Radfahrer und Outdoor-Sportler, überzeugen. Der Marktstart des innovativen Vorarlberger Produkts ist für Herbst geplant, Interessierte können sich noch bis 19. Juni per Crowdinvesting am Dornbirner Startup beteiligen.

Die namhaften Investoren Hans Peter Haselsteiner und Marie-Helene Ametsreiter hat Daniel Leeb (27), Geschäftsführer des Dornbirner Startup Senitec, in der Puls4-Sendung “2 Minuten 2 Millionen” schnell überzeugt. Die beiden erfahrenen österreichischen Unternehmer-Persönlichkeiten glauben an den Erfolg des innovativen Blinksystems für Radfahrer und Outdoor-Sportler aus Vorarlberg – und mit ihnen mittlerweile mehr als 90 weitere Investoren.

Dornbirner Unternehmer bei Startup-Show

Mittels der Crowdinvesting-Plattform Conda hat der ambitionierte Dornbirner nun schon knapp 90.000 Euro gesammelt, die ursprünglich angesetzte Fundingschwelle von 60.000 Euro wurde problemlos überschritten. “Noch bis 19. Juni haben potenzielle Investoren und Interessierte die Möglichkeit, sich an SeniTurn zu beteiligen – und letztlich am Erfolg des Produkts zu partizipieren”, so der junge Elektronikentwickler, der mehr als drei Jahre lang leidenschaftlich und mit viel Herzblut an der Umsetzung seiner Idee gearbeitet hat. Der Marktstart soll bereits in diesem Herbst erfolgen, der Markenname und das Produkt wurden EU-weit geschützt. Unter www.conda.eu/startup/senlight/ können sich Interessierte bereits ab 100 Euro an SeniTurn beteiligen.

Mehr Schutz für Radfahrer und Outdoor-Sportler

Das Fahrrad gewinnt im Alltagsverkehr eine zusehends größere Bedeutung. Ein Umstand, der das Thema Sicherheit für ungeschützte Verkehrsteilnehmer in den Fokus der Verkehrsentwicklung rückt – und Daniel Leeb auf den Plan gerufen hat. “Hauptfunktion von SeniTurn ist es, auf den Radfahrer oder Outdoor-Sportler mit einem Blinksignal an der Hand aufmerksam zu machen – und so eine potenzielle Gefahrensituation im Straßenverkehr zu minimieren”, erklärt er mit Verweis auf den Ursprung seiner Idee: Einen Fahrradunfall. “Ich wurde vor drei Jahren seitlich von einem Auto erwischt. Mir wurde dabei eindrücklich vor Augen geführt, wie gering nach wie vor die Schutzvorkehrungen für Radfahrer sind. Ich hatte schlicht Glück”, weiß Leeb.

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senitec_team ©Das ambitionierte Senitec-Team (v.l.): Markus Fußenegger, Daniel Leeb und Udo Oksakowski. (Bild: go biq communication)

Damit andere in ähnlichen Situationen fortan nicht mehr nur Glück benötigen, reagieren die Sensoren von SeniTurn auf die entsprechende Handbewegung zum Abbiegen – und machen so auch bei schlechten Licht- oder Witterungsverhältnissen auf den Radfahrer aufmerksam. Kommt es trotzdem zu einem Unfall oder Sturz, registriert das System die Erschütterung – und aktiviert die Warnblink-Funktion. “So erhalten Radfahrer auch erstmals die Möglichkeit, eine Unfallstelle abzusichern”, verweist der Dornbirner auf einen weiteren Vorteil des Blinksystems, das mit einem Gewicht von gerade einmal 17 Gramm keine Einschränkung im Alltag darstellt.

senitec
senitec ©Das Blinksystem für Radfahrer und Outdoor-Sportler überzeugte bereits 96 Investoren.

Fakten zur Firma

  • Name: Senitec (Sensor Integrated Technologies)
  • Gegründet: 2014
  • Mitarbeiter: 3
  • Sitz: Dornbirn
  • Produkt: SeniTurn, das smarte Blinksystem für Radfahrer und Outdoor-Sportler
  • Funktionen: Automatische Blinkfunktion, Absicherung einer Unfallstelle, Warnblink-Funktion, Black Box
  • Bisherige Investoren: 96 (Stand: 9. Juni 2015). Darunter Hans Peter Haselsteiner und Marie-Helene Ametsreiter
  • Fundinglimit: 120.000.- Euro (aktuell: 88.300.- Euro)
  • Investement-Möglichkeit: www.conda.eu/startup/senlight

 

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