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Dornbirner Rettungsabteilung zog Bilanz

Kürzlich konnte die Rotkreuz-Abteilung Dornbirn bei der 99. Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurückblicken
Kürzlich konnte die Rotkreuz-Abteilung Dornbirn bei der 99. Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurückblicken ©Michael Mäser - RK Dornbirn
Das Rote Kreuz in der Messestadt konnte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wiederum auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken.
JHV Rotkreuz Abteilung Dornbirn

Dornbirn. Bei der 99. Jahreshauptversammlung der Rotkreuz-Abteilung in Dornbirn erhielten die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste einen umfassenden Einblick in das vergangene Jahr. Neben den Berichten aus den verschiedenen Ressorts, sowie Ehrungen und Beförderungen kam dieses Mal auch wieder der kulinarische Teil des Abends nicht zu kurz. 

Dornbirner Rotkreuz-Mitarbeiter waren gefragt

„Eine besondere Herausforderung war, wie schon im Jahr zuvor, die Pandemiebewältigung. Durch die ununterbrochene Veränderung der Infektionslage und steigenden Einsatzzahlen musste der Dienstbetrieb laufend angepasst werden“, erklärt dazu Dornbirns Dienststellenleiter Stellvertreter Thomas Greber die Besonderheiten des Jahres 2021. „Ob in den Teststationen, dem Impfzentrum oder im Rettungs- und Krankentransport, an allen Ecken und Enden waren die Mitarbeiter der Rotkreuz-Abteilung Dornbirn gefragt“, zeigt Greber weiter auf, dass ohne das außerordentliche Engagement aller Beteiligten der Dienstbetrieb nicht mehr möglich gewesen wäre. 

2021 insgesamt 18.536 Einsätze

Mit drei Rettungswagen, fünf Krankentransportwagen und einem Notarztwagen betreuten die rund 130 aktiven Ehrenamtlichen, 20 Zivildiener, 5 Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres und 17 hauptamtlichen Sanitäter der Dornbirner Rettungsabteilung im vergangenen Jahr rund um die Uhr die Gemeinden Dornbirn, Schwarzach und Bildstein sowie unterstützend alle anderen Nachbargemeinden. Dabei waren die Einsatzfahrzeuge in Dornbirn im Jahr 2021 über 410.220 Kilometer unterwegs und leisteten insgesamt 18.536 Einsätze. Die pro Kopfbelastung stieg somit von 263 auf 301 Stunden und es wurden gesamt 39.181 Dienststunden absolviert. Um dabei eine bessere Patientenversorgung zu gewährleisten, wurden im Laufe des Jahres zusätzliche Fahrzeuge in den Dienst gestellt. 

1.256 Einsatzstunden am Bödele

Ein Schwerpunkt in der Arbeit der Dornbirner Rotkreuz-Abteilung stellt seit Jahrzehnten auch in jedem Winter der Pistenrettungsdienst im Skigebiet Bödele dar und auf besonderen Wunsch der Liftbetreiber wurden dazu in der Wintersaison 2020/2021 neben allen Sonn- und Feiertagen gemeinsam mit der Bergrettung der Samstagsdienst übernommen. „In Summe erbrachten über den Winter hinweg 35 Sanitäter der Rotkreuz-Abteilung Dornbirn 1.256 Einsatzstunden im Pistenrettungsdienst am Bödele“, blickte Berndt Zündel zurück. Auch bei den Ambulanzdiensten machten sich im Jahr 2021 die gelockerten Maßnahmen mit einer Steigerung der Einsatzstunden von 63,7 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor deutlich bemerkbar.

Kinder- und Jugendgruppe vergrößerte sich

Positives hatte auch Jugendreferentin Stefanie Schlacher zu berichten und so vergrößerte sich auch die Kinder- und Jugendgruppe der Dornbirner Rotkreuz-Abteilung. Mit Stand Ende 2021 zählte die Jugendgruppe Dornbirn 21 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren und die Kindergruppe elf Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. In Summe waren die Kinder und Jugendlichen bei den Treffen 239 Stunden anwesend und die Jugendgruppenhelfer absolvierten 307 Stunden Vorbereitungs- bzw. Arbeitszeit. Mit einem besonderen Dank von Kommandant Michael Rüdisser an sein gesamtes Team, sowie den obligatorischen Beförderungen und Ehrungen endete die diesjährige Jahreshauptversammlung in weiterer Folge in geselliger Runde. MIMA

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