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Dornbirner Personalsorgen als Chance für die Jugend

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Ohne sechs Stammspieler will FC Dornbirn beim Überraschungsteam Lafnitz Punkten

Der Liveticker mit allen Daten vom Spiel SV Lafnitz vs FC Dornbirn

Für rund 15 Stunden Busfahrt und 1344 Kilometer will der FC Mohren Dornbirn beim Tabellenzweiten SV Lafnitz am Freitag abend mit Anpfiff 20.25 Uhr unbedingt zumindest ein Punkt mitnehmen zurück ins Ländle. Nach dem 2:0-Derbyerfolg gegen Austria Lustenau gab es im Lager der Rothosen nur kurze Zeit den großartigen Triumph zu feiern. Bereits am Donnerstag mittag um 13 Uhr machten sich die Schützlinge von Erfolgscoach Markus Mader (52) zusammen mit dem Trainer- und Betreuerstab, vierzehn Kaderspielern und zwei Tormänner auf den langen Weg Richtung Steiermark.

Ein unglücklicher Termin für Dornbirn allemal, viele Amateurspieler müssen zwei Tage lang Urlaub vom Arbeitgeber beantragen und genehmigt bekommen. Das Überraschungsteam Lafnitz führte zwölf Spieltage die Tabelle in der 2.Liga an, musste die Spitzenposition nach den zuletzt zwei Niederlagen an BW Linz abgeben. Dornbirn ist trotz dem Derbyerfolg wegen Verletzungen und Sperren zu mehreren Umstellungen in der Startelf gezwungen.

Mario Jokic (Sehneneinriss im Oberschenkel), Christoph Domig (Bänderriss im Knöchel), Lukas Allgäuer (Oberschenkel) fehlten verletzungsbedingt gegen die Austria schon. In Lafnitz müssen die Rothosen weiters auf Tom Zimmerschied und Aaron Kircher (beide gelbgesperrt) und Egzon Shabani (Wade) verzichten.

Besonders der Ausfall von Tom Zimmerschied tut Dornbirn verdammt weh. Der Deutsche hätte vor allem bei den Kontern eine bedeutende Rolle einnehmen sollen. Dornbirn setzt aber auch auf die Auswärtsstärke.

Zwanzig von 29 Zählern haben Franco Joppi und Co. in der Fremde geholt. Durch das Fehlen von sechs Stammspielern bekommen die erweiterten Kaderspieler die Chance von Beginn an aufzulaufen. So können sich Maurice Mathis, Deniz Mujic, Marcel Krjnic, Martin Krizic, Hamed Saleh und Bekem Bicki mit einer guten Leistung für die nächste Saison empfehlen. So dürfte der erst 17-jährige Mittelfeldspieler Martin Krizic zum zweiten Mal nach dem Spiel in Innsbruck nun in Lafnitz in der Startaufstellung stehen und neben Kapitän Franco Joppi wertvolle Defensivarbeit verrichten. Noch ungewiss ist, welche zwei Spieler die beiden Außenbahnen besetzen. Eventuell könnte auch Eigenbau Marcel Krnjic (18) in der Viererkette erstmals von Beginn spielen. „Ein Punkt ist das Ziel gegen die Topmannschaft Lafnitz zu holen. Wir haben viel Respekt, aber mit einer guten Vorstellung ist alles möglich“, sagt FC Dornbirn Trainer Markus Mader.

Apropos Lafnitz: Der Wolfurter Stefan Umjenovic (25) bleibt auch nächste Saison in Lafnitz und hat die beiden letzten Spiele als Innenverteidiger wieder in der Stammformation gespielt.

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