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Dornbirner Feuerwehr erweitert Leistungsspektrum

Bei der Feuerwehr ist seit kurzem der neue Abrollbehälter Gefährliche Stoffe im Einsatz
Bei der Feuerwehr ist seit kurzem der neue Abrollbehälter Gefährliche Stoffe im Einsatz ©Michael Mäser
Seit kurzem steht bei der Dornbirner Feuerwehr ein neuer Abrollbehälter für gefährliche Stoffe im Einsatz.
Neuer Abrollbehälter Gefährliche Stoffe für Dornbirner Feuerwehr

Dornbirn. Die Feuerwehr Dornbirn wird bei unterschiedlichsten Einsätzen zu Hilfe gerufen und diese Vielfältigkeit erfordert Fahrzeuge und Einsatzmittel, die den zahlreichen Herausforderungen gerecht werden.

Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug hat Lebensdauer erreicht 

Bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen kommt bei der Feuerwehr das GSF – Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug zum Einsatz, wobei das Einsatzspektrum breit ist und von Transport-Unfällen auf Straße und Schiene über undichte Transportgebinde bis zu innerbetrieblichen Unfällen und Bränden mit Gefahrgutbeteiligung reicht. Gasaustritte jeglicher Art, Ereignisse mit radioaktiven Stoffen oder biologischen Gefahren zählen ebenfalls dazu. Nachdem das bisherige Spezialfahrzeug der Dornbirner Feuerwehr bereits seit rund 30 Jahren im Einsatz war und somit seine „Lebensdauer“ erreicht hat, wurde in den letzten Wochen ein neuer Abrollbehälter Gefährliche Stoffe in den Dienst gestellt. 

Abrollbehälter Gefährliche Stoffe ist bereits einsatzbereit 

„Der neue Abrollbehälter wurde in den letzten Wochen mit der nötigen technischen Ausrüstung ausgestattet, wobei wir auch viele Gegenstände vom Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug übernommen haben. Derzeit sind wir noch an den Feinarbeiten dran, aber der Behälter ist bereits einsatzbereit“, erklärt dazu Dornbirns Kommandant-Stellvertreter und Gerätewart Peter Kaufmann. Neben allen nötigen Einsatzmitteln verfügt der neue Abrollbehälter auch über Geräte zum Auffangen und Eindämmen der Gefahremstoffe, sowie im hinteren Bereich auch über vier stabile Rollwagen, um die Einsatzmittel sicher und schnell an die Einsatzstelle zu fahren.

Atemschutz-Abrollbehälter aufgerüstet 

Die Kosten für den neuen Abrollbehälter beziffert der Gerätewart der Dornbirner Feuerwehr mit rund 300.000 Euro. Gleichzeitig betont Peter Kaufmann auch, dass gemeinsam mit dem Gefahrenstoffbehälter meist auch der Atemschutz-Abrollbehälter zum Einsatz kommt. „Damit kann in kürzester Zeit eine große Menge an Atemgeräten, Reserveflaschen und Masken sowie Schutzausrüstungen an die Einsatzstelle gebracht werden. Zusätzlich dient er im Einsatzfall auch als Dekontaminationsplatz“, erklärt Kaufmann weiter. Dazu wurde in den letzten Wochen auch der Abrollbehälter Atemschutz aufgerüstet. „Damit können wir unser Leistungsspektrum deutlich erweitern, besonders im Bereich der Dekontamination und bei Einsätzen mit biologischen Gefahrstoffen“, so der Kommandant-Stellvertreter abschließend. MIMA

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