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Dornbirn will dritten Staatsmeistertitel im Team-Turnen

Am Samstag, den 7. November, finden im Salzburger ULSZ Rif/Hallein die 9. Staatsmeisterschaften im Team-Turnen statt. Ab 11 Uhr macht der Nachwuchs den Auftakt, von 17 bis 18:30 Uhr messen sich die Topteams.

18 Mannschaften mit über 200 Turner/innen aus sechs Bundesländern werden an den Start gehen. Im Titelkampf der Meisterklasse wird das Turnsportzentrum Dornbirn, Staatsmeister der letzten beiden Jahre, auch heuer wieder favorisiert.

Dornbirns Teamchefin Mag. Marialuise Kogler gibt sich selbstbewusst: „Wir haben uns bezüglich Tempo, Akrobatik und Eleganz gesteigert und sind sehr gut vorbereitet. Dennoch rechnen wir mit harter Konkurrenz in einem spannenden Wettkampf, bei dem – wie beim Team-Turnen üblich – die Post abgehen wird“. Uli Bürger, Trainerin vom erwartet stärksten Verfolger, einer neuen Kombi-Mannschaft der Grazer Turnerschaft und des Klagenfurter Turnvereins, übt sich dagegen im Understatement: „Uns fehlen zur Spitze noch ein wenig die gemeinsamen Kilometer, Dornbirn wird wohl gewinnen“.

Die rasanteste Art des Turnens

Team-Turnen umfasst einen Dreikampf aus Akro-Showgymnastik, Tempobodenturnen und Minitrampolinspringen. Aus Skandinavien stammend (wo diese Form des Turnens die am weitesten verbreitete ist) findet der frische Mannschaftssport seit rund zehn Jahren in mittlerweile fast ganz Europa viele Anhänger. Der ÖFT führte das Team-Turnen 2001 ein. Schon 2004 folgte aufgrund der energischen Entwicklung die offizielle Anerkennung durch die Bundes-Sportorganisation.

Erstklassiges Team-Turnen bedeutet tempobetontes Tumbling und rasante Minitrampolin-Sprungkombinationen. In Serien von jeweils sechs Athlet/inn/en direkt hintereinander bieten die Teams dynamische Akrobatik auf Doppelsaltoniveau. Im Kontrast dazu stehen die stilvollen und hoch komplexen Darbietungen auf der Bodenfläche, die längst von Profi-Choreografen mit künstlerischer Note gestylt werden.

Bundesfachwart Alexander Susnik: „Ich freue mich auf ein spannendes Duell in der Meisterklasse und bin gespannt auf die Entwicklungen im Nachwuchsbereich. Für das kommende Jahr wird es weitere attraktive Möglichkeiten für Einsteiger geben, die in den letzten Monaten in Zusammenarbeit mit europäischen Nachbarländern, vor allem Deutschland, erarbeitet wurden“. (Quelle: Verband)

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