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Dornbirn kann und will Salzburg ein zweites Mal besiegen

©gepa
Große Spannung vor dem zweiten Viertelfinale zwischen den Bulldogs und dem Favoriten aus der Mozartstadt.
Bilder 1. VF Salzburg vs Dornbirn
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Der Liveticker mit allen Daten vom Spiel Dornbirn Bulldogs vs Salzburg

Nach dem starken 2:0-Auftaktsieg in Salzburg war sich DEC-Torschütze Daniel Woger im Interview sicher, dass diese Serie sehr lange werden wird. Beinahe bis zur letzten Sekunde war die Partie offen, auch nach Wogers Treffer zum 2:0 etwas mehr als zwei Minuten vor Schluss wäre prinzipiell noch genügend Zeit für die Bullen gewesen, mit einem Treffer die Bulldogs zum Zittern zu bringen, doch Salzburg gelang nichts Zählbares mehr.

Im Saisonverlauf wechselten sich die Bulldogs-Keeper Oskar Östlund und Thomas Höneckl ab. Kai Suikkanen hielt sich in der Torhüterfrage stets bedeckt und ließ sich auch vor dem Viertelfinalauftakt nicht in die Karten schauen. „Wir haben die Idee, dass der Bessere spielt“ sagte Coach Suikkanen vor dem Spiel. Am Freitag fiel dann die Entscheidung auf Östlund, der keinen einzigen Treffer der Salzburger zulassen sollte.

Der erfahrene Finne hinter der Bande brachte seinen Bulldogs erfolgsversprechende Spielzüge bei. So kam Saku Salmela in zwei identischen Situationen nach Vorarbeit von Anthony Luciani zum Abschluss und scheiterte jeweils knapp. Auch der Ex-Salzburger Matthias Trattnig erkannte in der Live-Übertragung einstudierte Szenen der Messestädter, beispielsweise nach nur wenigen Augenblicken im dritten Drittel als Luciani nach langem Pass von Rapuzzi unbedrängt aufs Tor zustürmen konnte.

Trotz des Sieges ohne Gegentor und starken Set-Plays ist das Spiel der Bulldogs noch verbesserungswürdig. Die ansonsten fairen Vorarlberger kassierten einige Strafminuten. Die Bullen, eine der gefährlichsten Mannschaften in Überzahl, konnten diese Powerplay-Situationen am Freitag nicht in Tore ummünzen. Red Bull-Ass John Hughes konnte in numerischer Überlegenheit mehrmals unbedrängt das Gehäuse umkurven und in gefährlicher Position zum Abschluss kommen. Gegen diesen Spielzug muss sich Coach Suikkanen ein probates Gegenmittel einfallen lassen.

Die zweite Viertelfinalpartie Dornbirn gegen Salzburg am Sonntag ist die 100. DEC-Partie von Jannik Fröwis, kehrt Andrew Yogan nach seiner Sperre zurück in die erste Linie zu Anthony Luciani und William Rapuzzi. Alexander Pallestrang, der Ländleverteidiger der Mozartstädter, zeigte sich vor dem zweiten Viertelfinalspiel dennoch überzeugt: „Sie müssen vier gewinnen damit sie uns schlagen. Und das wird nicht passieren!“.

2. Viertelfinale: Dornbirn Bulldogs (6) - EC Red Bull Salzburg (3) Sonntag
Referees: Fichtner, K. Nikolic, Kontschieder, Nothegger
Stand in der “best-of-7”-Viertelfinalserie: 1:0

Mit dem zweiten Saison-Shutout von Goalie Oskar Östlund schaffte Dornbirn am Freitag beim 2:0-Auswärtssieg in Salzburg gleich das „Break“

Für die Vorarlberger war es das zweite Postseason-Shutout ihrer Liga-Geschichte (1. am 28.2.2016 beim 5:0 gegen Znojmo)

Zum dritten Mal in Folge ging der Playoff-Auftakt für die Salzburger verloren

Es war zugleich der erste Sieg der Bulldogs im fünften Saisonduell mit dem Team von Matt McIlvane

In den beiden Regular-Season-Duellen im Messestadion Dornbirn setzten sich die Red Bulls jeweils mit 3:2 durch (1x nach Verlängerung)

In der Viertelfinalserie 2014 gingen die Bulldogs gegen Salzburg sogar 2:0 in Führung – mussten sich aber am Ende mit 2:4 geschlagen geben

Beim DEC kehrt Andrew Yogan nach seiner Sperre zurück in die erste Linie zu Anthony Luciani und William Rapuzzi.

Jannik Fröwis absolviert am Sonntag seine 100. Partie im Dress der Bulldogs

Für den Dritten der Pick Round war in drei von sieben Viertelfinal-Serien bereits Endstation

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