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Dornbirn in alten Bildern

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Autor Harald Bösch (l), Kulturamtsleiter Roland Jörg.
Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Autor Harald Bösch (l), Kulturamtsleiter Roland Jörg. ©Edith Rhomberg
 Dr. Harald Bösch lädt ein, die Stadt im Zeitfenster von 1850 bis 1950 zu betrachten.
Buchpräsentation

 

Dornbirn. Wenngleich das Schreiben des vor wenigen Tagen erschienen Buches viel Zeit in Anspruch genommen hatte, war es nicht der schwierigste Teil in der Entstehungsphase des Werkes. Das erfuhren die Gäste anlässlich der Buchpräsentation im passenden Rahmen der früheren Rüschwerke, der heutigen inatura, aus erster Hand. „Viel aufwendiger war es, aus unzähligen Bildern 128 aussagekräftige Dokumente auszusuchen“, betonte der Autor Harald Bösch. Als Bregenzer Rechtsanwalt und Sammler wagte er es, in fremden Gewässern zu fischen, wie er launig anmerkte, denn seit der Herausgabe von Albert Bohles Bildband „Grüße aus Alt-Dornbirn“ seien immerhin mehr als 30 Jahre verstrichen. Das rechtfertige, die Leser neuerdings auf eine Entdeckungstour durch Alt-Dornbirn zu begleiten, meinte Harald Bösch. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann stimmte ihm zu und unterstrich außerdem die Bedeutung von Bildern, weil „wir in Bildern denken, in Bildern träumen und viele Emotionen mit Bildern assoziieren“. Sie bedankte sich für die Herausgabe des Buches mit Abbildungen aus der Sammlung von Harald Bösch und aus weiteren Privatsammlungen.

Lokalhistorisches Bilderbuch

Fotos, aber auch kreative Abbildungen, lassen den Betrachter und Leser schmunzeln. Eine mit Verkehrstechnik gespickte Zukunft sagte die 1909 versendete Fantasiekarte der Stadt Dornbirn voraus. Real an der Abbildung ist die damalige Silhouette der Marktstraße, während die Personen und Verkehrsmittel mittels Collage in das Bild eingepasst wurden. Einige der im Bild festgehaltenen technischen Errungenschaften hatten bereits Einzug gehalten: Die Trambahn, das erste Dornbirner Automobil und der erste LKW Dornbirns, den der Kaufmann Franz Martin Zumtobel im Jahr 1903 erworben hatte. Diese Anekdote hat Harald Bösch dazu festgehalten: „Um die Fußgänger vor der zunehmenden Anzahl an Automobilisten zu schützen, limitierte die Stadtvertretung 1911 die Höchstgeschwindigkeit auf 16 Stundenkilometer“.

Der in Dornbirn aufgewachsene Historiker Peter Melichar wählte einige Buchkapitel aus, um für das Publikum des Abends seinen persönlichen Blick darauf zu werfen: Rathaus und Bürgermeister Waibel, Marktplatz und Tram, F.M. Rhomberg, Landeshauptmann Otto Ender, die Dornbirner Ach oder Bundeskanzler Kurt Schuschnigg. Aber auch zu diesen Bildern wusste er einiges zu erzählen: Hochzeitsgesellschaft (Menschen und Pferdegespanne vor der Kirche in Haselstauden), K.k. Oberrealschule, Bezirksgericht Dornbirn, Alpenhotel Bödele oder eine Fronleichnamsprozession im Hatlerdorf.

Dornbirn in alten Bildern

Autor: Dr. Harald Bösch

ISBN: 978-3-200-06516-1

EUR 32 zuzüglich Versandkosten.

Erhältlich beim Autor und im gut sortierten Buchhandel.

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