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Dornbirn: Die Vorbereitungen für Österreichs größten Flohmarkt laufen wieder

Im Messequartier laufen die Vorbereitungen für den größten Flohmarkt Österreichs.
Im Messequartier laufen die Vorbereitungen für den größten Flohmarkt Österreichs. ©VOL.AT/Mayer, Canva Pro
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Dornbirn bereitet sich auf den größten Flohmarkt Österreichs vor. Das Organisationsteam ist bereits mitten in den Vorbereitungen, um den Besuchern am 3. und 4. Februar eine große Auswahl an Schnäppchen zu bieten.

Darum geht's:

  • Dornbirn bereitet sich auf den größten Flohmarkt Österreichs vor
  • Haushaltswaren, Gebrauchtes und Co. können derzeit abgegeben werden
  • Der Flohmarkt unterstützt Vorarlberger Familien und Projekte

In knapp einem Monat findet im Ländle mit dem "49. Dornbirner Flohmarkt" wieder der größte Flohmarkt Österreichs statt. Seit dem 2. Jänner ist die Halle 11 beim Messequartier geöffnet und es können zu gewissen Zeiten Waren abgegeben werden. VOL.AT traf Sunny Fäßler vom Organisationsteam vorab und sprach mit ihm über die Vorbereitungen auf das Großevent.

Sunny Fäßler in der Abteilung "Bsundrigs". ©VOL.AT/Mayer

"Wir haben jetzt über die Feiertage die Hallen eingerichtet", erklärt Fäßler. Materialien, Stände, Sortierstationen und Co. sind bereits aufgebaut. Auch erste Waren wurden bereits sortiert und eingeräumt. Jeden Dienstag und Donnerstagabend von 18:30 bis 21 Uhr und jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr steht das Team bereit, um Waren anzunehmen. "Wir hoffen halt, dass wir noch viele Spenden kriegen, dass die Hallen noch dementsprechend voll werden bis am Schluss." Letzter Abgabetag ist am 27. Jänner.

Fäßler beim Kontrollgang durch eine der Hallen. ©VOL.AT/Mayer
Auch Besteck und Geschirr werden abgegeben. ©VOL.AT/Mayer
Besonders beliebt sind bei Kindern die gebrauchten Spiele und Puzzles. ©VOL.AT/Mayer

Von Elektrogeräten bis Kleidung

"Vom ersten Abend weg kommt alles", verrät Fäßler. Von Elektrogeräten bis Geschirr und Kleidung wurde schon viele abgegeben. Eine der ersten Abteilungen, in der eingeräumt wird, ist "Bsundrigs". Dort finden kleine, besondere Sachen Platz – von Porzellanfiguren über alte Puppen bis hin zu Handwerksgegenständen. Die Vorbereitungen für den Flohmarkt laufen das ganze Jahr, wie Fäßler zu verstehen gibt. So gibt es bereits im Vorfeld von den Hallen bis hin zu Materialreservierungen über Absprachen zum Verkehr und Getränkebestellungen einiges zu klären. "An dieser Stelle ein großer Dank an alle, die den Flohmarkt unterstützen, weil ohne die ginge es nicht", meint er.

Auch zahlreiche Bücher kommen zusammen. ©VOL.AT/Mayer
Auch Skier und Möbel sind sehr gefragt. ©VOL.AT/Mayer
Diese Krippe wurde bereits abgegeben. ©VOL.AT/Mayer

Unterstützung für Vorarlberger Familien

Auch Vorarlberger Familien werden mit dem Flohmarkt jedes Jahr unterstützt. Unbürokratisch und schnell kann hier laut Fäßler geholfen werden. Im vergangenen Jahr wurden zudem etwa die "Ma hilft" Schulbeginns-Aktion oder der Selbsthilfeverein "Net lugg lo" unterstützt. Ein kleines Organisationsteam stemmt die Aufgaben hinter den Kulissen. "Der Dornbirner Flohmarkt ist zu hundert Prozent ehrenamtlich", so Fäßler. Auch viele Helfer sind jedes Jahr aufs Neue wieder mit dabei: "Wir sind über 650 Leute, die hier mitarbeiten, über einen Monat lang aktiv sind, Waren abholen, Waren zustellen, Waren reparieren, aufstellen, verkaufen und am Schluss wieder zusammenräumen." Auch die Pfadfindergruppe Dornbirn und der Lions Club zählen zur großen "Flohmarktfamilie", wie er erklärt.

Secondhand Kleidung und Schuhe werden immer mehr zum Thema. ©VOL.AT/Mayer
Über 650 Helfer sind im Einsatz, um den Flohmarkt vorzubereiten und zu veranstalten. ©VOL.AT/Mayer
Elektro- und Haushaltsgeräte werden gerne gebraucht gekauft. ©VOL.AT/Mayer

Die Waren beim Flohmarkt könnten nicht vielseitiger sein. Gebrauchte Haushaltsgegenstände, Geschirr, Kleidung, Möbel, Kindersachen von Spielzeug über Fahrräder bis hin zu Ski, Bücher etc. können abgegeben werden. "Wir hatten auch schon Autos da", verrät Fäßler. "Im Endeffekt: Es gibt nichts, was ein Haushalt daheim hat, was wir nicht schon am Dornbirner Flohmarkt hatten." Alles, woran noch jemand eine Freude haben könnte, kann vorbeigebracht werden. Auf der Homepage gibt es eine Auflistung aller Gegenstände. Prinzipiell kann alles verwendet werden, was in einem Haushalt ganz ist und was brauchbar ist. "Es gibt ein paar Besonderheiten wie spezielle Einbaumöbel, Solarien, Wasserbetten. Aktuell akkubetriebene Fortbewegungsmittel, also alle E-Scooter." Auch Kühl- und Klimageräte dürfen nicht angenommen werden, weil sie von der Entsorgung her zu schwierig wären. "Wir haben im Raum Dornbirn einen Abholservice eingerichtet. Die Daten sind auch auf der Homepage hinterlegt. Da kann man sich melden und anrufen", so Fäßler.

Video: Sunny Fäßler über die Vorbereitungen

Hier wird abgegebene Kleidung sortiert. ©VOL.AT/Mayer
Auch dieses große Kuscheltier wurde abgegeben. ©VOL.AT/Mayer

Secondhand-Trend erreicht alle Gesellschaftsschichten

Was Sunny Fäßler besonders freut, ist dass Secondhand mittlerweile in allen Gesellschafts- und Wirtschaftsschichten angekommen ist. "Schön auch, dass die jungen Leute auf das groß zurückgreifen", meint er im Gespräch mit VOL.AT. "Wir können hier sicher am dritten und vierten Februar eine ganz große Börse bieten für ganz viele Leute, die eine große Auswahl am Dornbirner Flohmarkt in der Messe haben werden." Man darf gespannt sein, was bis zum Flohmarkt noch alles zusammenkommt. "Wir hoffen, dass es wieder viel wird", meint Sunny. Mit einem großen Fundus will das Team in rund einem Monat sämtliche Schnäppchenjäger glücklich machen.

Hier gibt's alle Informationen zum Flohmarkt und zur Abgabe von Waren.

(VOL.AT)

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