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Dornbirn: Großer Felssturz in Rappenlochschlucht

10.000 Kubikmeter Stein brachen herab.
10.000 Kubikmeter Stein brachen herab. ©Stadt Dornbirn
In der Rappenlochschlucht in Dornbirn hat sich erneut ein Felssturz ereignet. In der Nacht auf Donnerstag lösten sich unterhalb der Behelfsbrücke rund 10.000 Kubikmeter Gestein, so die Stadt Dornbirn. Bereits 2012 und 2011 waren in dem Gebiet große Gesteinsabbrüche niedergegangen, die die Brücke bzw. die Behelfsbrücke auf der Verbindung zwischen Dornbirn und der Bergparzelle Ebnit mitrissen.

Dornbirn. Diesmal blieb die Behelfsbrücke aufgrund der Stabilisierung des Brückenkopfs mit Felsankern im Vorjahr intakt, doch habe der Abbruch den Fuß des Felsens destabilisiert. Daher werde die Brücke dennoch nicht mehr befahrbar sein, sie wurde gesperrt. Für die Bevölkerung wurde die Umfahrungsstraße über den Ortsteil Kehlegg geöffnet. In den kommenden Tagen werde zudem die bestehende Baustraße über den Staufensee soweit ausgebaut, dass die Verbindung zu Ebnit an dieser Stelle wieder geöffnet werden könne, hieß es. "Der Felssturz, bei dem glücklicherweise niemand zu Schaden kam, macht eine neue Bewertung der Situation im Rappenloch notwendig. Die möglichst rasche Herstellung der Verbindung über den Staufensee in den kommenden Tagen hat derzeit Priorität", so Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

In den kommenden Wochen werde die Situation von Geologen genau beobachtet. Die Arbeiten für die Räumung des Bachbettes wurden ausgesetzt, die Wanderwege gesperrt. Unklar sei derzeit auch, wie die geplante Sanierung im Rappenloch weitergehen wird. Rutsche und Felsstürze sind auf der wildromantischen Straße ins Ebnit vor allem im Frühjahr keine Seltenheit.

(APA)

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