Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

"Doppelter Schuss nach hinten"

Frastanz - Der Plan der Bundesregierung, die Aufenthaltsdauer und Therapiezeit von verurteilten Drogensüchtigen auf sechs Monate zu reduzieren, stößt nicht allerorts auf Verständnis. VOL Live sprach mit Primar Reinhard Haller über die geplante Veränderung.
Primar Haller im Interview

Generell ist in der Medizin der Trend zur Verkürzung der Aufenthaltsdauer zu erkennen. Die technisch verbesserten Behandlungsmethoden erlauben in einigen Bereichen auch eine Verkürzung, die keinen Einfluss auf die Behandlungsergebnisse erkennen lässt. „Im Schwerstkranken-Bereich stellt sich die Situation allerdings anders dar“, schildert  Haller und ergänzt: „Hier kann nicht auf den Faktor Zeit verzichtet werden, das bringt nichts“.

Schwerkriminelle brauchen eine längere Behandlung, um den gewünschten Effekt erzielen zu können. Sollten die Sparmaßnahmen tatsächlich durchgesetzt werden, dann wäre das „ein doppelter Schuss nach hinten“.  Einerseits würde die Heilung viel schwieriger werden, andererseits könnte das kriminelle Verhalten in der kurzen Zeit kaum verändert werden, so Haller.

 

Primar Haller im VOL Live Interview:

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Frastanz
  • "Doppelter Schuss nach hinten"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen