Doppelmayr erhielt Zuschlag für Bahn auf Innsbrucker Patscherkofel

Zehnerkabinenbahn soll in der Wintersaison 2017/18 in Betrieb gehen.
Zehnerkabinenbahn soll in der Wintersaison 2017/18 in Betrieb gehen. ©VOL.AT/Hartinger
Der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr hat den Zuschlag für die Seilbahntechnik am Innsbrucker Hausberg Patscherkofel erhalten. Mit der Einreichplanung wird bis Ende Mai gerechnet, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Die neue Zehnerkabinenbahn soll dann in der Wintersaison 2017/18 in Betrieb gehen. Zuvor müssen die Seilbahn-Trasse vorbereitet und im Frühjahr 2017 die bestehenden Anlagen mit Ausnahme der Pendelbahn demontiert werden. Nach Inbetriebnahme der neuen Doppelmayr-Kabinenbahn soll dann die Pendelbahn im Frühjahr 2018 abgebaut werden.

Umfassender Auftrag

Entsprechend der europaweiten Ausschreibung enthält das Angebot von Doppelmayr die gesamte Seilbahntechnik, den Abbruch des Sesselliftes Olympia-Express, den Abbruch des Schleppliftes Ochsenalm und den Abbau der Pendelbahn sowie das Versetzen des Schleppliftes Heiligwasser, hieß es. In der Vergabekommission saßen Vertreter der Ingenieurgesellschaft “Melzer & Hopfner”, der Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, Martin Baltes und der Geschäftsführer der Patscherkofelbahnen, Thomas Scheiber.

Gesamtinvestitionssumme bei rund 41 Mio. Euro

Seit Oktober 2014 befindet sich die Patscherkofelbahn wieder in städtischer Hand. Ein Jahr später, am 30. Oktober 2015, beschloss der Innsbrucker Gemeinderat in einer Sondersitzung mehrheitlich den Neubau. Die Gesamtinvestitionssumme, unter anderem inklusive einer Rodelbahn sowie der Adaptierung eines Speicherteichs, soll rund 41 Millionen Euro betragen.

(APA)

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