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Donauflut schwappt durch Süd-Ungarn

Das Donau-Hochwasser hat am Dienstag das südliche Ungarn erreicht und stellt dort für die Bevölkerung keine unmittelbare Bedrohung mehr dar.

Dies meldete die ungarische Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Bei Paks (120 Kilometer südlich von Budapest) lag der Scheitel der Flut am Dienstagvormittag bei 8,95 Metern, 30 Zentimeter weniger als ursprünglich erwartet und auch 13 Zentimeter weniger als bei der verheerenden Donau-Flut 1965.

Am Vortag hatte der Strom in der Hauptstadt Budapest mit 8,48 Metern den dortigen Rekordpegel von 1965 um drei Zentimeter übertroffen. In tief gelegenen Ufergebieten mussten insgesamt mehrere hundert Menschen in Sicherheit gebracht. Die für den Dienstag geplanten traditionellen Attraktionen zum ungarischen Staatsfeiertag – die Wasser- und Luftparade auf und über der Donau und ein groß angelegtes Feuerwerk – wurden in Budapest abgesagt.

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