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Diskussion um weiteren Vollanschluss

Verkehrsmodelle für einen möglichen Vollanschluss Altach/Götzis werden derzeit erstellt.
Verkehrsmodelle für einen möglichen Vollanschluss Altach/Götzis werden derzeit erstellt. ©Dominik Heinzle

Bürgerforum Kummenberg
vn.vol.at/buergerforum

Im Bürgerforum wird angeregt, auch für Altach/Götzis einen Vollanschluss an die A 14 anzustreben.

Götzis/Altach. Nach dem Bekanntwerden, dass ein Vollanschluss Klaus/Koblach an die Rheintal-Autobahn A 14 realisiert wird (Gemeinde.vol.at und VN-Heimat berichteten), gab es viel Zuspruch im Bürgerforum. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau des Anschlusses begonnen werden, teilte die Asfinag mit. 4,6 Millionen Euro sollen in die neue Auf- und Abfahrt investiert werden. Geplant ist, dass der Anschluss 2012 frei befahrbar ist.

Werner Müller, Bürgermeister in Klaus, sprach von einer Aufwertung des Industriegebiets und einer deutlichen Verkehrsentlastung der umliegenden Dörfer. Bürgerforums-Teilnehmer

Franz Abbrederis äußerte sich im Forum ebenfalls sehr positiv: “Dieser weitere Ausbau des Autobahnanschlusses ist für das gesamte Vorderland eine dringend notwendige Maßnahme.”

Im Bürgerforum Kummenberg wurde der Ausbau ebenfalls begrüßt: “Eine Stadtautobahn, wie es die Rheintalautobahn mittlerweile ist, sollte ausreichend Auf- und Ausfahrten haben”, schrieb Wolfgang Berchtold aus Götzis. Für ihn wäre es aber auch “höchst an der Zeit”, dass in Götzis/Altach und Götzis/Kobl­ach Anschlussergänzungen vorgenommen würden. Der Zubringerverkehr würde “unnötig vorbei an zahlreichen Wohnhäusern, einem Kindergarten und einer Schule geführt.”

Auch Kurt Mayer, als direkter Anrainer der Lastenstraße, ist der Meinung, dass “mit einem Vollanschluss die Lastenstraße deutlich entlastet werden könnte.”

Bürgerforums-Teilnehmer Hubert Reinalter sieht in einem Vollanschluss eine Aufwertung des Industriegebiets an der Lastenstraße, aber “der Verkehr wird deswegen sicher nicht geringer.”

Planungen laufen
Im gemeinsamen regionalen Entwicklungskonzept (REK) der Kummenberg-Gemeinden wurden mögliche Vollanschlüsse an die A 14 in Koblach/Götzis und Altach/Götzis bereits festgehalten. Derzeit geben sich die Bürgermeister jedoch noch bedeckt. “Die Verkehrsproblematik ist im ganzen Land ein Thema. In Bezug auf neue Knotenpunkte an die Autobahn gilt es, einen gemeinsamen Weg zu finden, der für alle beteiligten Gemeinden akzeptabel ist”, stellt Altachs Bürgermeister Gottfried Brändle klar. Der Vollanschluss dürfe nicht dazu führen, dass einzelne Regionen ein noch dichteres Verkehrsaufkommen verkraften müssen. Derzeit laufen Gespräche mit allen beteiligten Gemeinden und der Asfinag. Es würden Modelle erstellt, die den künftigen Verkehr simulieren und die Vor- und Nachteile aufzeigen würden. Mit einem möglichen Vollanschluss würden aber auch andere Knotenpunkte wie die Raststätte Hohenems in die Überlegungen miteinbezogen.
Für den Götzner Bürgermeister Werner Huber ist es richtig, über einen Vollanschluss “nachzudenken.” Seit Jahren werde diese Möglichkeit verfolgt. Beide Halbanschlüsse der Region liegen jedoch nicht auf Götzner Gemeindegebiet. “Ein Vollanschluss an die Autobahn sei sicher wünschenswert, könne aber nur im Gleichschritt der ganzen Region ermöglicht werden.” Brändle rechnet damit, dass noch im kommenden Frühjahr konkrete Pläne vorgestelltwerden können.

(Dominik Heinzle)

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