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"Discovering Hands" - Blinde Frauen ertasten Brustkrebs

Blinde Menschen besitzen einen ausgeprägten Tastsinn.
Blinde Menschen besitzen einen ausgeprägten Tastsinn. ©wikimedia.org
Frauenärzte haben oft nur wenig Zeit, die Brust nach Knötchen abzusuchen, dabei könnte ein längeres Abtasten manchmal Leben retten. Ein Gynäkologe hat nun ein außergewöhnliches Unternehmen zur Brustkrebs-Früherkennung mit blinden Frauen gegründet.
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Der Frauenarzt Dr. Frank Hoffmann aus Duisburg hat das Projekt “Discovering Hands” ins Leben gerufen, um die Brustkrebs-Früherkennung zu verbessern. Der Grund dafür ist der ausgeprägte Tastsinn von blinden oder sehbehinderten Menschen. So können sie schon winzige Unebenheiten in der weiblichen Brust fühlen. Die blinden Frauen werden zu medizinischen Tastuntersucherinnen ausgebildet und sollen in der Brustkrebskontrolle eingesetzt werden.

Studie bestärkt das Projekt des Arztes

Tatsächlich können sehbehinderte Menschen 50 Prozent mehr und viel kleinere Gewebsveränderung fühlen. Das bestätigt eine Studie der Universität Essen. Blinde ertasteten dabei sechs bis acht Millimeter kleine Knoten.

Mittlerweile arbeiten 20 mediznische Tastuntersucherinnen in ganz Deutschland – ähnliche Projekte werden in Kolumbien und Indien gestartet.

Pink Ribbon Tour 2016

Die Pink Ribbon Tour gastiert gerade in Lustenau. Eine Vielzahl an Veranstaltungen und Aktionen sollen die ernste Thematik mit einer gewissen Leichtigkeit transportieren. Am 16. Oktober verabschiedet sich die Organisation mit einem “Fest für alle Sinne”, dem Charity Jazz Brunch, von Vorarlberg.

5.500 Neuerkrankungen jährlich

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Rund 5.500 Neuerkrankungen jährlich verzeichnet man in Österreich. 1.500 Patienten sterben – 500 von ihnen könnten gerettet werden, wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt wird.

(Red.)

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