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Digitale Transformation groß genug denken

Die Veranstalter und Referenten des Export Club Vorarlberg.
Die Veranstalter und Referenten des Export Club Vorarlberg. ©Andrea Fritz-Pinggera
Exportclub Vorarlberg und die SmartTextiles Plattform Austria luden vergangene Woche zahlreiche Experten zum Vortragsthema „Export goes smart - Digitalisierung als Erfolgsmodell – am Beispiel von Smart Textiles“ ein.
Export goes smart Veranstaltung

Die Gastgeber Martin Fitz und Erich Feichtinger (Export Club Vorarlberg) sowie Günter Grabher (Smart-Textiles Plattform Austria) begrüßten die Gäste im Harder Spannrahmen. Der mehrfache Wissenschaftspreisträger Dr. Thomas Bechtold, erläuterte, wo Vorarlberg nach zwei Jahren „Textiles Competence Center Vorarlberg“ (TCCV) auf dem Weg zum Textilen Silicon Valley steht und zog eine erfreuliche Bilanz. Als zweiter Referent plädierte Mag. Christian Wenner (Kapsch BusinessCom) dafür, selbstgesetzte Grenzen zu sprengen und ermunterte in seinem Vortrag, die digitale Transformation „groß genug zu denken“. Einer der dies bereits erfolgreich umsetzt, ist Innovationspreisträger Ing. Thomas Fröis der mit seinem Spin Off TEXIBLE eine intelligente Betteinlage entwickelte, die auch Nässe und Belegung erkennt.

Luft nach oben im Förderungstopf
Industrial Designer Guntram Bechtold (StarsMedia) hat sich als weiterer Vortragender dem Wissenstransfer verschrieben und stellte das Konzept des agilen Managements zur Effizienzsteigerung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Aufhorchen ließ Mikrobiologe Mag. Alexander Pogany (BMVIT) mit aktuellen Fördermöglichkeiten der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft“. In Vorarlberg besteht noch viel Luft nach oben in punkto Nutzung von Fördergeldern.

Smart Textile Symposium 2018
In der abschließenden Podiumsdiskussion standen der stellvertretende WKV-Direktor Marco Tittler, Mathias Bertsch (wisto), Udo Filzmaier (S.I.E. Holding) und Christian Wenner den Fragen von Moderator Werner Erhart (Tecoma) Rede und Antwort. Die Digitalisierung wird die (Arbeits)Welt in Vorarlberg verändern, der Grad der Durchdringung ist noch durchwachsen. Daher Udo Filzmaiers Schlussappell: „Wir sollten uns nicht mit den 2 % Risiko beschäftigen, sondern mit den sich daraus ergebenden 98 % Chancen.“

Dies gilt auch für maßgeschneiderte smarte Textilprodukte made in Vorarlberg. Hinweis: Beim Smart Textile Symposium 2018 am 12. und 13. September im Messequartier Dornbirn werden u.a. diese Themen vertieft.

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