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DigiKids – Ein neues Projekt der Caritas Lerncafés

Die Caritas-Lerncafés passen sich den Bedürfnissen der Kids an – jüngstes Beispiel sind die „DigiKids“.
Die Caritas-Lerncafés passen sich den Bedürfnissen der Kids an – jüngstes Beispiel sind die „DigiKids“. ©Caritas/Philipp Mück
Über 300 Kinder und Jugendliche werden in den neun Lerncafés der Caritas Vorarlberg individuell gefördert. Schon im vergangenen – durch Corona speziell herausfordernden Jahr – sind die Lerncafés vielfach auf digitale Lernhilfe umgestiegen.

Mit Erfolg. Nun startet ein neues Projekt: Die DigiKids sind eine digitale Lernhilfe für Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der Neuen Mittelschulen.

Manche Kinder starten mit schlechteren Bildungschancen in ihr Leben, weil ihre Eltern sie nicht ausreichend beim Erreichen ihrer Lernziele unterstützen können. Gründe dafür können etwa beengte Wohnverhältnisse oder sprachliche Barrieren sein. Diese Kinder und Jugendlichen brauchen eine zusätzliche Lernhilfe, um schulisch, aber auch in ihrer persönlichen Entwicklung gut voran zu kommen. „Hinzu kommt, dass das aktuelle Schuljahr ein besonders herausforderndes ist, denn die mehrfache Umstellung auf digitalen Fernunterricht war für viele Kinder und Jugendliche sehr schwierig, dadurch konnten sie dem Unterrichtsstoff nicht folgen“, weiß Rebecca Branner vom Lerncafé Feldkirch.

Die Nachfrage nach einem kostenlosen Lernhilfeplatz in den Caritas Lerncafés ist dementsprechend groß. Um noch mehr Schülerinnen und Schüler mit der notwendigen zusätzlichen Lernhilfe erreichen zu können, entstand das Projekt DigiKids, das ein flexibles und ortsunabhängiges Lernen ermöglicht. DigiKids versteht sich als ergänzendes Angebot zu den bereits bestehenden Lerncafés und wird im Rahmen von „familie.gemeinsam wachsen“ des Landes Vorarlberg unterstützt.

Praktisch funktioniert das wie folgt: Alle DigiKids und Freiwilligen starten den Lernnachmittag jeweils vor dem eigenen Computer zu Hause. Dann werden die Lernteams in sogenannte „Break-out-rooms“ eingeteilt, in Folge wird in Zweier-Teams gelernt. Der Nachmittag wird wieder gemeinsam abgeschlossen. „Der Ablauf ist ähnlich dem des Lerncafés – nur, dass alles digital abläuft“, beschreibt Rebecca Branner. Freilich, das digitale Angebot ersetzt das „klassische“ Lerncafé nicht, ist aber dennoch eine sehr wirkungsvolle (Lern-)Hilfe für die Schüler*innen. „Wir machen uns die Digitalisierung zu Nutze, um jene Kids zu unterstützen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen kein Lerncafé besuchen können, aber ebenfalls auf eine zusätzliche Lernhilfe angewiesen sind.“

Freiwillige gesucht

Wie alle Lerncafés wird das Projekt DigiKids im Wesentlichen von Freiwilligen mitgetragen. Gesucht werden daher interessierte Männer und Frauen, die sich gerne als digitale Lernhelfer und Lernhelferinnen für Schüler*innen der 3. und 4. Klassen NMS engagieren möchten. „Die digitale Lernhilfe über Zoom soll kein Hindernis darstellen. Für die Freiwilligen gibt es ein dreiteiliges Handbuch, in dem die digitale Lernhilfe technisch, praktisch und methodisch gut erklärt wird. Freiwillige werden unterstützt, sich damit gut zurecht zu finden“, betont Rebecca Branner, dass eventuelle technischen Hürden leicht zu meistern sind. 

Interessiert?

Freiwillige werden speziell für die Altersgruppe der Dritt- und Viertklässler der Neuen Mittelschule gesucht.

Lerncafé-Koordinatorin Rebecca Branner freut sich auf ein Gespräch.

E-Mail: digikids@caritas.at oder lerncafé@caritas.at

T: 0676 88420 4022

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