Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Dieser Seebühnen-Kerl ist verlockend

Bregenz – Auch für den weniger bekannten „André Chénier“ läuft der Vorverkauf sehr gut. Festspiele planen sogar schon eine Erhöhung der Aufführungszahl in der zweiten Saison.
Festspiele: Endspurt der "André Chénier" Kulisse
"André Chénier"- Bühnenbild wird angeliefert
Roland Geyer wird als neuer Festspiel-Intendant präsentiert

Trotz wunderschöner Arien, unter anderem interpretiert von Maria Callas, und einer starken Handlung hat es „André Chénier“ von Umberto Giordano nicht auf die Liste der absoluten Top-Hits der Operngeschichte geschafft. Festspiel-Intendant David Pountney hielt das Werk dennoch für seebühnentauglich, holte sich mit Keith Warner und David Fielding ein renommiertes Leading-Team, ließ es zu, dass diese getreu dem berühmten Marat-Bild von David einen Koloss in den See setzten und kann schon vor der Premiere feststellen, dass das Ding zieht.

„Wir haben einen fulminanten Start hingelegt“, resümiert Michael Diem, kaufmännischer Direktor, die vergangenen Monate. Dass „André Chénier“ niemals so ein Renner sein kann wie die allseits bekannte „Aida“, in deren ersten Saison über 200.000 Besucher kamen, wurde einkalkuliert. Trotz des Risikos verhielt man sich aber nicht zaghafter als bei einem „Maskenball“, der vor zehn Jahren produziert wurde.

Der Markt habe sich verändert, nur mehr ein Drittel der Abnehmer seien Reiseveranstalter, auf die größer gewordene Gruppe der Individualbucher hat man sich eingestellt. Mit Erfolg, so Diem, die Informations- und Kunstvermittlungsstrategie wirkt. Mehr als die Hälfte der Tickets sind weg. Die vergleichsweise gute Bilanz lässt eine neue Planung zu. Bislang waren im Premierenjahr stets mehr Aufführungen angesetzt, im Reprisenjahr fuhr man zurück. „André Chénier“ ist heuer 24 Mal im Programm und soll im nächsten Jahr 26 Mal gespielt werden.

Fernseh-Übertragung

Nun steht fest, dass der ORF die zweite Aufführung am 22. Juli im Fernsehen überträgt. Diem geht davon aus, dass dies das Interesse am Live-Erlebnis am See schürt.

Exportpreis für die Bregenzer Festspiele

Die Festspiele sind Exportpreis-Sieger 2011 in der Kategorie Tourismus. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl überreichte Festspielpressesprecher Axel Renner gestern Abend den von der Wirtschaftskammer und dem Ministerium gestifteten Preis. Mit einer Eigenfinanzierungsquote von über 75 Prozent und beeindruckender Umwegrentabilität zeigen die Bregenzer Festspiele seit Jahren, dass am Bodensee Kunstschöpfung auch Wertschöpfung ist, hieß es.

VN

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Bregenz
  • Dieser Seebühnen-Kerl ist verlockend
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen