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"Die Wälderin" ist eröffnet – Mellau geht in neue Hotel-Ära

Das Hotel "Die Wälderin" im Bregenzerwald wurde eröffnet.
Das Hotel "Die Wälderin" im Bregenzerwald wurde eröffnet. ©Jutta Frick
Drei Enkel durchschnitten mit Bauherr Herbert Frick symbolisch das rote Band.
"Die Wälderin" besteht "Pooltest"
"Die Wälderin" in Mellau eröffnet
NEU

Mellau. Es war vorab nur eine kleine familiäre Eröffnung, dafür aber mit einer großen Symbolik: drei Kids – Enkel des Bauherrn – halfen Herbert Frick beim Durchschneiden des roten Bandes, mit dem „Die Wälderin“ in Betrieb ging.

Kennenlern-Schnäppchen

„Soft-opening“ nennt es die Familie Frick, denn rund drei Monate lang wird es ein stufenloses Hochfahren des Betriebes geben, um bis zum Beginn der Wintersaison im Dezember voll durchstarten zu können. Bis dahin wird nicht nur der Personalstand von derzeit rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf etwa 60 verdoppelt, neugierige Gäste haben knapp drei Monate lang auch Gelegenheit, das neue Hotel zu Schnäppchenpreisen kennenzulernen.

Ein Angebot, das, so Jutta Frick, gerne in Anspruch genommen wird, schon am ersten Wochenende haben rund 40 Gäste eingecheckt, „und täglich dürfen wir uns über neue Buchungen freuen“, sind die Fricks mit dem Start sehr zufrieden.

Das größte Hotel

„Die Wälderin“ eröffnet in Mellau eine neue Hotel-Ära, denn es ist der größte Hotelbetrieb des Bregenzerwaldes. Die Familie Frick verfügt zwar über ein Haus mit mehr Betten – das Stammhaus Bad Reuthe –, doch dieses ist im Laufe der Jahre und Jahrzehnte gewachsen, „Die Wälderin“ ist das größte Haus, das „am Stück“ errichtet wurde. Und das bot natürlich die einzigartige Möglichkeit, beim Projekt keine planerischen Kompromisse eingehen zu müssen, weil vorhandener Altbestand zu integrieren war.

Dass damit optimale Abläufe im Haus konzipiert werden konnten, davon überzeugten sich Nachbarn, Freunde und Wegbegleiter bei einem Rundgang durch „Die Wälderin“, wobei sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstmals in Dienstkleidung vorstellten. An der Spitze des Teams hießen Hoteldirektor Maximilian Dinkelaker, Serviceleiter Thomas Leber und Rezeptionsleiterin Daniela von Slatow die ersten Gäste willkommen.

Familienbetrieb von Grund auf

„Die Wälderin“ ist ein ganz besonderer Familienbetrieb, denn es ist nicht nur im Besitz der Familie Frick, es wurde auch von einem Familienmitglied geplant: Bernd Frick, Sohn des Seniorchefs Herbert Frick, hat das Hotel in moderner Vorarlberger Architektur mit viel Holz, Glas und naturnahen Materialien ausgestattet. „Wo immer es ging“, so Herbert Frick, „sind beim Bau Bregenzerwälder Handwerksbetriebe zum Zug gekommen. Und das ist der allergrößte Teil.“ Allein beim Innenausbau waren rund ein Dutzend Tischlereibetriebe tätig. „Ein Betrieb allein hätte nicht die Kapazitäten gehabt, das Auftragsvolumen in einem vernünftigen Zeitraum bewältigen zu können“, betont Herbert Frick mit dem Verweis auf den Gesamtumfang des Projekts. „In 18 Monaten Bauzeit sind rund 28 Millionen Euro verbaut worden.“

Es entstanden u. a. 100 Gästezimmer, eine 2500 m2 Wellness-Welt mit Schwimmbädern und verschiedenen Saunen und eine doppelstöckige Tiefgarage, deren Zufahrt über die Tiefgarage der MellauBahn erfolgt und damit die Großprojekte verbindet.

Herbert Frick ist bekanntlich auch Mehrheitsgesellschafter bei den Bergbahnen, die in den vergangenen Jahren u. a. die neue MellauBahn (rund 20 Millionen Euro) sowie in Kooperation mit Damüls die Skigebietsverbindung (Mellauer Anteil an Gipfelbahn sowie Elsenkopf-Bahn und Hohe Wacht knapp zehn Millionen Euro) sowie die neue Rossstellebahn (acht Millionen Euro) errichtet haben. Von diesen rund 38 Millionen Euro entfallen anteilig auf den Mehrheitseigentümer Frick rund 27 Millionen Euro.

„Geschenk“ zum Jubiläum

Die interne Eröffnung für „Die Wälderin“ ist ein passendes Jubiläumsgeschenk für Herbert Frick, der als 23-Jähriger vor 50 Jahren in den elterlichen Betrieb in Reuthe eingetreten ist. 1968 verfügte der Traditionsbetrieb über etwa 40 Betten in zwei Objekten. Das Stammhaus wurde ab 1973 stetig ausgebaut, erweitert und modernisiert, heute stehen hier fast 300 Betten zur Verfügung. Frick hat auch anderweitig expandiert, er erwarb das Hotel Linde in Sulzberg (1992), das Hotel Bären in Mellau (1992), die Mehrheit an den Bergbahnen Mellau (1998) und das Aqua Mountain/Quellengarten in Lingenau (2006) und hat damit die Gesamtbettenkapazität auf mehr als 500 Betten ausgeweitet – jetzt kommen weitere 200 dazu.

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