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Die Villa Rosenthal wird zum Literaturhaus

Bgm. Dieter Egger, Frauke Kühn und LR Christian Bernhard stellten das Projekt vor (v.l.)
Bgm. Dieter Egger, Frauke Kühn und LR Christian Bernhard stellten das Projekt vor (v.l.) ©TF
Vorstellung des Projektes Literaturhaus

 

Hohenems. Die Villa Iwan und Franziska Rosenthal am Nordrand des Jüdischen Viertels soll in den nächsten Jahren zu einem Literaturhaus für ganz Vorarlberg werden, erklärten Kulturlandesrat Christian Bernhard, Bürgermeister Dieter Egger und Frauke Kühn vom Verein „literatur: vorarlberg netzwerk“ bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag vor Ort.

Dafür wird dem Verein heuer von Stadt und Land jeweils ein Förderbeitrag in Höhe von 60.000 Euro zur Verfügung gestellt. Für das nächste Jahr wird zur Weiterentwicklung dieser wertvollen Netzwerkarbeit ein Förderbeitrag von jeweils 70.000m Euro, für das Jahr 2021 ein er von jeweils 80.000 Euro in Aussicht gestellt. „Zielvorstellung ist dabei, im Rahmen einer Dreijahresvereinbarung ein Literaturhaus modernen Zuschnitts mit kooperativem Charakter für die Literaturlandschaft Vorarlbergs entstehen zu lassen”, erklärt Kulturlandesrat Christian Bernhard.

“Diese Kultureinrichtung sollte einerseits lebendig sein und andererseits eine Strahlkraft in der Region und über unsere Landesgrenzen entfalten”, betonte Bürgermeister Dieter Egger, dass es der Stadt ein großes Anliegen sei, in der historischen Villa eine öffentlich und kulturell wertvolle Einrichtung unterzubringen. Und Projektentwickler Markus Schadenbauer sah es als gemeinsames Interesse, für die für Hohenems bedeutende Villa Iwan und Franziska Rosenthal eine qualitative, belebte und öffentlich zugängliche Nutzung zu finden: „Das Literaturhaus stellt für uns einerseits eine ideale kulturelle Ergänzung im Jüdischen Viertel und anderseits einen wesentlichen Baustein im zu entwickelnden Areal dar. Wir freuen uns – bei offenem Ausgang – gemeinsam die Schritte in diese Richtung zu setzen.“

Die heute stark renovierungsbedürftige Villa geht im Kern auf zwei ältere Gebäude zurück – die von Josef Rosenthal erworbene „alte Post“ und ein von August Rosenthal nach 1820 errichtetes Bürgerhaus. Die letzte jüdische Besitzerin, Amalie Hess, verkaufte das Anwesen 1938 der Familie Schebesta, heute gehört das Anwesen einer privaten Investorengruppe (Alpla, E&S Investment und Collini Privatstiftung). (

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