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Die Straßen von Satteins und ihre Geschichte (Teil 19)

VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor.
VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor. ©Emir T. Uysal
VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor. 
Viola, Walgaustraße und Wiesleweg

Viola
Der Flurname Viola lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Das Wort kann man lateinisch  in „via“ = Straßa und „ola“  = klein. Viola würde daher kleine Straße bedeuten. Hingegen die Vermutung aufkommt, dass da Wort zurüfhührt auf „viniola“ bzw. „vignola“ = kleiner Weinberg. Diese Annahme wird durch die urkundliche Erwähnung im Jahre 1500 „am Bühel auf den Violen so ein Weingut und Heugut ist“ erhärtet. Der Viola-Weg ist Teil der früheren Straße nach Röns. Die Viola liegt auf einer eiszeitlichen Terrasse etwas oberhalb des Dorfes und ist ein begehrtes Wohngebiet.

Walgaustraße
Der westliche Teil der heutigen Walgaustraße deckt sich mit der früheren Frastanzerstraße. Die Walgaustraße beginnt bei der Ill- und Walgauautobahnüberführung, verläuft zwischen Sägenbach und Muggastierbühel, durchqert das Satteinser Ried bis zum Restaurant Römerstube, überquert den Pfudidetschbach und den Kirchenbach und folgt ab dem Steinbruch weitgehend dem Verlauf der früheren Schlinserstraße. Durch den Bau der gedeckte Holzbrücke über die Ill im Jahre 1875 wurde eine neue Verbindungsstraße nach Frastanz geschaffen, was vor allem den Beschäftigten der Firma Carl Ganahl zugutekam. Nach dem Bau der Autobahn hatte die alte Brücke ausgedient und wurde abgetragen.

Wiesleweg
Der Wiesleweg ist die Straße, die in die Wies führt. Wiesle ist die Verkleinerungsform von Wiese. Der Wiesleweg verbindet vorerst die Kirchstraße mit der Herrengasse. An diesem Straßenabschnitt steht die große Brückenwaage, auf der vor allem Heu und Mist (für die Au) gewogen werden. Das Straßenstück von der Herrengasse zu den landwirtschaftlich genutzten Wies-Grundstücken war vor dem Bau der Walgaustraße ein reiner Feldweg.

Quelle: Christine Rossegger

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