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Die Straßen von Satteins und ihre Geschichte (Teil 8)

Die offizielle Benennung der Straßen von Satteins erfolgte erst im Jahre 1989.
Die offizielle Benennung der Straßen von Satteins erfolgte erst im Jahre 1989. ©Emir T. Uysal
VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor.
Gütleweg, Harba und Hennawies

Gütleweg
Der Name Gütle ist die Bezeichnung für ein kleines Gut. Dieser Weg führt zum Gütle (Flurname). Er ist ein schmaler, steiler Weg und führt in rein landwirtschaftlich genutztes Gebiet.

Harba
Der Name Harba ist nicht eindeutig zu bestimmen. Er stammt, nach Dr. Josef Zehrer, wahrscheinlich vom mittelhochdeutschen Wort „her“, „herbe“ bzw. „harwe“ = Herbheit. Die Harba ist somit eine rauhe, ungepflegte Gegend. Nach Werner Vogt geht das Wort Harba auf das althochdeutsche „harpha“ = Trocknungsgestell für Heu, Korn ect., zurück. Der schmale und nur kurze Weg überquert den Pfudidetschbach und führt zu drei Häusern. Über den Harba führt ein schmales Fußweglein zur Rankweilerstraße.

Hennawies 
Der Name Hennawies geht auf Sennenwies zurück. Wörtlich interpretiert ist Sennenwies die Wiese eines Senns. Ob es sich dabei allerdings um die Berufsbezeichnung Senn oder um den Familiennamen Senn handelt, kann nicht eruiert werden. Als Hennawies wurde das Gebiet der Rankweilerstraße vom Pfudidetschbach bis zur Bünt bezeichnet. Die jetzige Hennawies-Straße liegt eigentlich im Flurbereich Außerfeld. Um jedoch den Namen Hennawies nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde dieser neue Straßenname geschaffen. Die Hennawies wurde erst 1949 durch die Errichtung der ersten Satteinser Siedlung (6 Häuser) als Wohngebiet erschlossen.

 

Quelle: Christine Rossegger

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