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Die Straßen von Mäder und ihre Geschichte (Teil 12)

VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor.
VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor. ©Emir T. Uysal
VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor. 
Torkelweg, Ullimahd und Ulrichweg

Torkelweg
Der Weg nach Neuburg führte auch zum Torkel (Torggel), der an der Südseite des Pocksberges gestanden hat. Dieser Torkel gehörte der Herrschaft Neuburg. In ihn wurden die Trauben, die an den Südhängen des Pocksberges wuchsen, zu Wein gepresst. Die Terrassenmauern des Weinberges sind heute noch deutlich zu sehen. Neben den Trauben wurden in diesem Torkel aber sicher auch die Holzäpfel und die Hutzele zu saurem Most gepresst. Nachdem das Wildobst, also das Wildobst und die kleinen Wildbirnen („Hutzele“ genannt) vom Zehent frei waren, wurden diese Obstsorten von den Mäderern lange nicht durch ergiebiges Edelobst ersetzt. Dieser legalen „Steuerhinterziehung“ verdanken die Mäderer darum auch ihren Übernamen „Mäderer Hutzele“.

Ulimahd
Dieser Flurname gehört ebenfalls in die Gruppe, welche sich auf einen früheren Besitzer beziehen. Der Vorname Ulrich – davon Uri oder Uli – war früher sehr gebräuchlich. Dieser Name scheint aber auch in der Sagengestalt des Ulimahd Mann auf, der in diesem Gebiet als Geist dafür büßen musste, das er zu Lebzeiten Grenzsteine versetzt hatte und dafür enthauptet wurde.

Ulrichweg
Wie bereits in den Erklärungen zur Maximilianstraße angeführt, hat das Haus Habsburg im Jahr 1513 das Gebiet der Gemeinde Mäder vom Kloster St. Gallen käuflich erworben. Der Verkauf wurde von Fürstabt Ulrich (VIII) Rüsch (1426-1491) getätigt, allerdings erst unter seinem Nachfolger Abt Franz vollzogen. Darum soll mit der Bezeichnung dieses Weges dem großen Abt ein Denkmal gesetzt werden.

Quelle: Mäder Gemeindeamt (Josef Benz, Benedikt Bilgeri, Erhard Katz, Andreas Ulmer, Ludwig Welti, Josef Zehrer und Werner Vogt)

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