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„Die Stadt braucht Bäume!“

Conrad Amber erklärte den Teilnehmern alles rund um die Begrünung einer Stadt.
Conrad Amber erklärte den Teilnehmern alles rund um die Begrünung einer Stadt. ©Emir T. Uysal
Stadtspaziergang mit Vortrag im Rahmen des Umweltjahresprogramms.
Stadtspaziergang mit Conrad Amber

 

FELDKIRCH „Wir sind Natur in der Stadt nicht mehr gewöhnt und empfinden Pflanzen zwischen Pflastersteinen und herabfallendes Laub oft als unordentlich“, hält Conrad Amber, Autor, Naturdenker und Grünberater aus Dornbirn, fest. Wie wertvoll Bäume in der Stadt, aber auch grüne Fassaden und Dächer und unversiegelte Flächen seien, werde uns im Sommer angesichts immer höherer Temperaturen und längerer Hitzeperioden aber zunehmend klar. Im Rahmen des Umweltjahresprogramm lud die Stadt Feldkirch (in Koordination durch Stadträtin Marlene Thalhammer) zum Spaziergang durch das Stadtzentrum. Amber klärte dabei auf wie Bäume dazu beitragen, das Leben in der Stadt in Zeiten des Klimawandels erträglich zu machen und welche Pflanzen in Zukunft das Stadtklima überhaupt noch überleben können. Über 30 Baumliebhaber, Hitzegeplagten und Stadtbewohner haben sich beim Leonhardsplatz bei Regen versammelt und horchten gespannt dem Referenten zu.

 

„Nichts kommt teurer…“

 

Baumexperte Conrad Amber, Autor des Buches „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt“ führt durch die Feldkircher Altstadt und sprach über Baumarten und ihre Zukunftsfähigkeit angesichts steigender Temperaturen, wie Bäume im städtischen Umfeld optimal gedeihen können, und wie sich mehr Grün positiv aufs Klima in der Stadt auswirkt. Er stellte dabei klar: „Die Stadt braucht Bäume!“ Nicht nur deswegen, weil „nichts kommt der Stadt teurer als kein grün!“ Dabei nahm er verschiedene Punkte der Innenstadt ins Visier und gab aufschlussreiche Tipps. Beispielsweise der zehn Meter hohe Zucker-Ahornbaum an der Kreuzung Marktplatz-Leonhardsplatz. „Dieses Exemplar ist rund 100 Jahre alt und braucht etwa 70 Jahre um so groß zu werden. Seine Wurzeln ragen 16 Meter weiter in den Boden. Er appellierte beim Rundgang etwas auf die Natur Rücksicht zu nehmen. Die neuen Bäume vor dem Pädagogischen Förderzentrum werden beispielsweise nur 10-15 Jahre alt, weil sie in solchen Bodengrundlagen eingezwängt seien. „Danach muss man sie wieder austauschen.“ Erkennbar ist das das dieselben Bäume um diese Jahreszeit noch grüne Blätter haben, wobei die schwächeren jetzt schon Blätter verlieren. „Diese Pflanzen sind jährlich auch Ziel von Käfern, weil die sich die schwächsten Bäume aussuchen!“ ETU

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