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Die Sieger beim "Laureus"-Award

Roger Federer ist am Montag in Barcelona bei der "Laureus"-Wahl zum dritten Mal en suite zum Weltsportler des Jahres gewählt worden.

Der Schweizer Tennisstar ist damit der Erste, der die Trophäe dreimal erhalten hat. Bei der zum achten Mal durchgeführten Wahl wurde Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa Sportlerin des Jahres. Den Mannschafts-Titel holte sich Fußball-Weltmeister Italien.

Wie im Vorjahr beobachtete u.a. auch der spanische König Juan Carlos im Kreis der illustren Gäste aus Show, Sport und Politik bei den „Laureus Awards“ in der Olympiastadt 1992 die Zeremonien. Roger Federer grüßte aber nur von der Videowand. Der Schweizer, der sich nach den beiden frühen Niederlagen in Indian Wells und Miami auf die in zwei Wochen beginnende Sandplatz-Saison vorbereitet, war diesmal unabkömmlich.

Sein weibliches Pendant, Jelena Isinbajewa, durfte sich erstmals über den gläsernen Laureus freuen. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Stabhochsprung hat inzwischen zwanzig Weltrekorde auf ihrem Konto. Wie nicht anders zu erwarten, erhielten Italiens Fußball-Weltmeister den Pokal für die beste Mannschaft.

In der Liste der Geehrten fanden sich zwei weitere Vertreterinnen aus dem Tennis-Lager. Serena Williams wurde für ihr beeindruckendes Comeback ausgezeichnet und kurioserweise erhielt Amelie Mauresmo den Titel der „Newcomerin des Jahres“. Begründet wurde diese Entscheidung mit den ersten Grand-Slam-Titeln der Französin 2006 (Australian Open und Wimbledon), und sozusagen ihrem „Durchbruch“. Mauresmo war allerdings schon 2004 einmal Nummer 1 im Damen-Tennis gewesen.

„Kaiser“ Franz Beckenbauer wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. „Das ist eine der höchsten Auszeichnungen, die ich je erhalten habe“, sagte Beckenbauer. Wie im Vorjahr ging auch die 8. Laureus- Wahl ohne österreichische Beteiligung in Szene.

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