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Die Seelsorgeregion Vorderland steht

Seelsorgeregion Vorderland steht.
Seelsorgeregion Vorderland steht. ©Kath. Kirche Vorarlberg/Fehle
Nachdem Bischof Benno Elbs den Konzeptvorschlag für die Seelsorgeregion Vorderland bestätigt hat, wird diese mit 1. Dezember 2019 zu Beginn des neuen Kirchenjahres offiziell errichtet. Die Gesamtleitung liegt bei Pfarrer Cristinel Dobos, der in seiner Arbeit durch Pastoralleiter Dr. Michael Willam unterstützt wird.

Neun Monate lang wurde in den Pfarren des Vorderlands – Batschuns, Dafins, Fraxern, Klaus, Laterns mit Innerlaterns, Muntlix, Röthis, Sulz, Viktorsberg sowie Weiler - gemeinsam gearbeitet und diskutiert und schließlich das Konzept für die künftige Seelsorgeregion Vorderland entwickelt. Zwei öffentliche Informations-Veranstaltungen in St. Arbogast und Batschuns, Info-Abende in den Pfarren sowie viele persönliche Gespräche haben stattgefunden - nun steht das Konzept für die künftige Seelsorgeregion Vorderland. Am 7. Juni wurde es in einer gemeinsamen Sitzung der Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrats-VertreterInnen aller Pfarren des Vorderlandes beschlossen und anschließend dem Bischof zur Bestätigung vorgelegt. Die Bestätigung folgte prompt und wenige Tage später mit Pfarrer Cristinel Dobos auch die Bestellung des Moderators der Seelsorgeregion, der die Gesamtleitung der Region übernimmt. Unterstützt wird er dabei durch Dr. Michael Willam, dem künftigen Pastoralleiter der Seelsorgeregion. Aufgabe des Pastoralleiters ist es, vor allem in pastoral-inhaltlichen Fragen und Impulsen den Moderator in seiner Leitungsfunktion zu entlasten.

Ein Dank des Bischofs

„Ich danke allen für die Umsicht, das Engagement, das Verantwortungsgefühl und die Zeit, die sie in diese herausfordernde Aufgabe investiert haben, ein Konzept zu erarbeiten, das die Bedürfnisse von zehn Pfarren berücksichtigt und dennoch die Region als Gesamtes nicht aus dem Blick verliert“, betont Bischof Benno Elbs angesichts der vielen Frauen und Männer, die sich hier um die Zukunft ihrer Pfarrgemeinden engagiert haben. Denn genau darum ging es im Kern des Entwicklungsprozesses Seelsorgeregion Vorderland.

Die Zeiten ändern sich – die Pfarren auch

Es ist kein Geheimnis, natürlich wird es in Zukunft weniger Priester geben, natürlich verändern sich die Bedürfnisse der Menschen und natürlich gibt es da die Möglichkeit, auf diese Entwicklungen aktiv zu reagieren. Der Entwicklungsprozess der Seelsorgeregion ist eine Antwort auf die vielen Fragen der Zukunft.
So sieht das Konzept für die Region zum Beispiel vor, dass jede Pfarre zwar als eigenständige Pfarre erhalten bleibt, neben der Eigenständigkeit aber auch eine stärkere Vernetzung und Kooperation der Pfarren untereinander gefördert wird. Genauso wird Teamarbeit auf pfarrlicher wie regionaler Ebene gestärkt. Durch die Synergien, die so genutzt werden, profitieren schließlich alle, damit Kirche nahe bei den Menschen erlebt wird. Die neuen „Ressorts“, in denen bereits während des Entwicklungsprozesses zu einzelnen Fachthemen (Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Diakonie, Ehrenamt, Liturgie und die Organisation der Pfarrsekretariate) pfarrübergreifend zusammengearbeitet wurde, sind erste Beispiele dieser künftigen Synergieeffekte.

Leitung neu – Miteinander von Priestern und Laien

Entscheidend für die Seelsorgeregion wird auch das neue Leitungsverständnis sein. Im Vordergrund steht hier das Miteinander von Priestern und Laien. Dadurch können auch künftige personelle Situationen flexibler gestaltet werden. Während nämlich der Moderator zwar die Gesamtverantwortung für alle Pfarren trägt, werden die einzelnen Pfarren vor Ort von GemeindeleiterInnen geführt werden. Diese Funktion werden sowohl Priester wie auch Laien ausüben. Muntlix ist dabei die erste Pfarre im Vorderland, in der die Stelle des oder der GemeindeleiterIn derzeit ausgeschrieben ist und die ab 1. Dezember von einer oder einem Laien geleitet werden soll.

Wer wo zuständig ist

Konkret heißt das, dass die Gemeindeleitung in den Pfarren des Vorderlands ab 1. Dezember 2019 folgendermaßen organisiert ist: Fraxern und Klaus (Pfarrer Pio Reinprecht), Röthis und Weiler (Pfarrer Marius Ciobanu), Batschuns, Laterns mit Innerlaterns (Pfarrer Placide Ponzo), sowie Sulz und Viktorsberg (Pfarrer Cristinel Dobos). Pfarrer Felix Zortea wird in der Funktion eines Pfarrprovisors im kommenden Jahr die Gemeindeleitung in Dafins übernehmen, bevor Dafins die Seelsorgeregion Vorderland schließlich komplettieren wird.

Quelle:Katholische Kirche Vorarlberg

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