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Schwestern der Heiligen Klara gewinnen den Ordenspreis 2020

Künstler Marbod Fritsch mit Äbtissin Schwester Rita-Maria im Garten des Kardinal König Hauses in Wien                          er
Künstler Marbod Fritsch mit Äbtissin Schwester Rita-Maria im Garten des Kardinal König Hauses in Wien er ©Yasmin Ritter
Bregenz/Wien. Helfen braucht oft Fantasie, davon hat der Bregenzer Künstler Marbod Fritsch berufsbedingt reichlich.

Er hatte die Idee bzw. das Konzept 2017 für eine Kunstedition für den Freundeskreis der Schwestern der Hl. Klara zur Unterstützung des Ordens.

Initiiert wurde das Projekt vom Obmann des Freundeskreises, Kurt Mathis. Die Schwestern der Heiligen Klara, die 1983 in der Diözese Feldkirch gegründet wurden und zur Familie der franziskanischen Gemeinschaft gehören gewinnen den Ordenspreis 2020!

Jedes zweite Jahr wird der „Preis der Orden“ verliehen – für soziales, pädagogisches, journalistisches, spirituelles, künstlerisches oder wirtschaftliches Engagement an der Schnittstelle zwischen Ordensgemeinschaften und anderen kirchlichen oder gesellschaftlichen Organisationen. Der Preis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Die Österreichische Ordenskonferenz will damit Initiativen aus dem Umfeld der Orden, die kirchlich und gesellschaftlich relevant und wirksam sind, stärken. Entscheidend dabei ist, dass die (Ordens-)christliche Sendung ins konkrete Leben hinein übersetzt wird. Die Preissumme wurde nun auf vier hervorragende Projekte aufgeteilt.

Hilfe durch Vorarlberger Künstler
Der Preis wurde bereits am Montag an die Äbtissin der Klaraschwestern, Schwester Rita Maria im Kardinal König Haus in Wien übergeben im Beisein von Künstler Marbod Fritsch.
Jedes Jahr wurde eine Druckgraphik Vorarlberger Künstler*innen in der Auflage von 30 Stück zu einem Fixpreis angeboten.

Seit dem Start vor mittlerweile vier Jahren wurden sämtliche Werke verkauft, erfreulicherweise wurden alle Editionen überzeichnet. Der Reinerlös kam dabei den Schwestern der Hl. Klara zugute, insgesamt über Euro 30.000.

Bisherige Beiträge schufen bisher so renommierte Kunstschaffende wie Manfred Egender, Marbod Fritsch, Harald Gfader und Alexandra Wacker. Abgeschlossen wird die Reihe heuer mit einem Werk von der jungen Bregenzer Zeichnerin Sophie Thelen.

yas

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