Die Nummer eins im Dornbirner Amateurfußball

©sams
Admira Dornbirn kommt nach dem Derbysieg gegen DSV dem Aufstieg näher.
Bilder Admira Dornbirn vs DSV
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„Ein hochverdienter Erfolg mit einem tollen Auftritt. Der Sieg hätte können noch höher ausfallen und der ersatzgeschwächte Gegner erarbeitete sich nicht viel Möglichkeiten. Alles läuft einfach optimal. Gegen uns zu gewinnen ist alles andere als einfach. Es greift ein Zahnrad das andere und so einen sportlichen Höhepunkt hat sich der Jubilar sicher nicht vorgestellt“, war SC Admira Dornbirn Langzeit-Sportchef Gerhard Pichler (55) voll des Lobes. Admira Dornbirn gewann gegen den Dornbirner SV vor 650 Zuschauern mit 3:1 und Marco Pichler und Co. gelang die Derbyrevanche. Das Wichtigste ist und bleibt aber die Tabellenführung in der VN.at Eliteliga. Die Truppe um Langzeitcoach Herwig Klocker (55) ist hinter dem FC Dornbirn die zweitstärkste Dornbirner Fußballmannschaft. Der Dornbirner SV war vor zwei Jahren das Überraschungsteam in der Eliteliga mit dem ersten Platz nach dem Grunddurchgang und nun sorgt die Admira für sehr positive Schlagzeilen. Acht Punkte hat der Aufsteiger Admira Dornbirn nun Vorsprung auf den Dritten Wolfurt bei noch ausstehenden fünf Spieltagen im Grunddurchgang. Erst als der eingewechselte Stürmer Nino Palinic (22) mit seinem ersten Ballkontakt nach einer wunderschönen Kombination über mehrere Stationen das 3:1 gelang war der Dornbirner Stadtderby-Sieg in trockenen Tüchern (83.). Schon nach zwölf Minuten sorgte Lukas Bertignoll (31) mit einem wuchtigen Kopfball nach einer gefühlvollen Karahasanovic-Ecke für die Führung des Spitzenreiter. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Stürmer Kristijan Dulabic mit einer schnellen Direktabnahme für das komfortable 2:0 (52.). Der Torschütze ließ zuvor schon drei Hochkaräter aus (24./38./40.). Der vierte Heimerfolg war eigentlich nie so richtig in Gefahr. Der Anschlusstreffer von DSV-Kapitän Julian Schelling (29) per Kopf war zuwenig um Punkte vom Rohrbach mitzunehmen. Die Haselstauder ohne Flügelflitzer Andreas Röser (29) und Jonas Gamper (26) haderten vor allem mit dem Unparteiischen. „Viele Entscheidungen hat er gegen meine Mannschaft getroffen. Doch Jammern nützt nichts. Es muss weitergehen, aber die dünne Personaldecke wird noch kleiner“, war DSV-Trainer Björn Gasser zwei Tage vor seinem 36. Geburtstag gar nicht glücklich. Denn mit Benjamin Kaufmann, Leandros Tsohataridis und Maximilian Lingg sind wieder Spieler verletzungsbedingt während dem Stadtderby ausgefallen. Für die Haselstauder war es schon die vierte Pleite in Serie und der Traum vom Aufstieg in ganz weite Ferne gerückt.

SC Admira Dornbirn – Emma&Eugen Dornbirner SV 3:1 (1:0)

Sportanlage Rohrbach, 650 Zuschauer, SR Johannes König

Torfolge: 12. 1:0 Lukas Bertignoll (Kopfball), 53. 2:0 Kristijan Dulabic, 78. 2:1 Julian Schelling (Kopfball), 84. 3:1 Nino Palinic

Gelbe Karten: 43. Holzknecht (DSV), 64. Karahasanovic (Admira Dornbirn/beide Foulspiel), 85. Erhart, 85. Schelling (beide DSV/beide Kritik)

SC Admira Dornbirn (4-4-2): Abwerzger; Moll, Pichler, Griesebner, Wehinger; Karahasanovic, Rusch, Suleiman (88. Böhler), Bertignoll (88. Mzik); Stoss (80. Jeremy Thurnher), Dulabic (77. Palinic)

Emma&Eugen Dornbirner SV (4-2-3-1): Fend; Altuntas, Fethullah Kalkan, Tsohataridis (29. Nachbaur), Holzknecht; Kaufmann (72. Pranjic), Lingg (72. Kutzer); Nagel (54. Erhart), Lien Zwischenbrugger, Hackl (54. Hartmann); Schelling 

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