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Die Musik war viel stärker

Lustenau - Er absolvierte das Wirtschaftsstudium an der renommierten Hochschule von St. Gallen, stand vor einer vielversprechenden Karriere als Manager.

Wenn, ja wenn da nur nicht das Herz gewesen wäre. Denn das schlug längst schon im Rock-Rhythmus. Frank konnte nicht anders. „Ja, es war mir bald klar. Nachdem ich schon einige Zeit als Musiklehrer am Jazz-Seminar in Lustenau tätig war, wollte ich das weiter machen. Und nur das.“ Die Entscheidung hat der zweifache Familienvater nie bereut. Seit über 15 Jahren führt er Jung und Alt auf die fetzigen Spuren von „Queen“, „Deep Purple“, den „Stones“, „Led Zeppelin“ und vielen anderen Größen der Pop- und Rockszene. Selbstverständlich steht er oft selber als Gitarrist auf der Bühne, „denn als Musiklehrer musst du selbst auch immer wieder spielen“.

Auftritt mit drei Bands

Was Frank heute beim Szene-Open-Air ausgiebig tun wird. Zum Nostalgie-Event in memoriam 20 Jahre Open Air wird der Lustenauer Musik­lehrer heute in gleich drei Bands Auftritte haben. Mit „Moby Dick“, seiner allerersten Gruppe, mit „Dirty Nelly“ und mit der „Sabine G.-Band“. „Ist schon so was wie ein Rekord“, grinst der glühende „Queen“-Verehrer, dessen Verbundenheit mit dem Festival als einer der Mitgründer ungebrochen ist. Das Festival, die Musik, das Jazzseminar – drei Säulen, innert derer Bösch sein Glück gefunden hat. Ein Glück, das er wohl nie gegen einen Managersessel tauschen wird.

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