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Die Kamera als Symbol für Leidenschaft

©Die Kamera ist das Utensil, das bei Otmar Moser die größte Leidenschaft auslöst.
Die Kamera war schon immer jenes Utensil, das bei Otmar Reinhard Moser die größte Leidenschaft ausgelöst hat. Besonders das Filmen hat den gebürtigen Steirer von jeher fasziniert. Zwar begann seine Karriere als Fotograf; eine kaputte Videokamera, die er selbst reparierte, ebnete ihm vor mehr als 25 Jahren den Weg zum bewegten Bild.

Mittlerweile ist der in Doren lebende 51-Jährige im Land nicht nur ein gefragter Kameramann, sondern auch Cutter und Live-Operator. Moser ist auch Mitglied des Filmwerks Vorarlberg, dem im Land 23 Unternehmen der Film- und Audiobranche angehören. Noch heute erinnert er sich gut an seine erste große Live-Produktion mit Multikameraeinsatz im Jahr 1990. Zehn Jahre später zog der Wahl-Vorarlberger aus beruflichen Gründen ins Ländle und war bei Pircher Data in Bregenz als Vertriebsleiter tätig. Freilich, die Kamera blieb auch während dieses Engagements ständiger Begleiter. So kaufte er sich bereits 2002 seine erste HD-Kamera. Seine berufliche Verbindung zum Rankweiler Kabelbetreiber Lampert führte ihn vier Jahre später endgültig in die TV Branche.

Mit seinem Knowhow baute Moser den Regionalsender RTV technisch mit auf. 2009 erfolgte dann unter dem Namen „Mo.ot“ der Schritt in die Selbstständigkeit. Sein Jugendtraum hatte sich damit endgültig erfüllt. „Ich hatte das Glück, vom Anfang an von meiner Tätigkeit leben zu können.“ Hauptsächlich ist der umtriebige Unternehmer im Broadcast- Bereich tätig, beispielsweise als Live-Kameramann bei Veranstaltungen oder bei Studioaufnahmen. Seine weiteren Schwerpunkte sind Imagefilme, Reportagen und Dokumentationen. Auch wenn die Branche einem dauernden Wandel unterworfen ist, ist Moser überzeugt, dass sich Qualität immer durchsetzen wird. Filmen ist im Prinzip Handwerk, sagt er. Und als „Handwerker“ träumt er durchaus von der Kunst. „Ich möchte beim Film landen“, gibt er seinen Wunsch preis. „Das Potenzial in Vorarlberg für einen Spielfilm ist durchaus gegeben.“

 

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