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Die Heimkehr der wolligen Vierbeiner

Heimwärts geht's. Die Besitzer suchen nach ihren Schafen.
Heimwärts geht's. Die Besitzer suchen nach ihren Schafen. ©est
Traditionelle Schafscheide lockte kürzlich zahlreiche Besucher nach Gaschurn. 
Schafscheide in Gaschurn

Gaschurn (est) Der Schafabtrieb kündigt das Ende des Bergsommers an. Zahlreiche Besucher und Besitzer waren am vergangenen Samstag in den Gaschurner Ortsteil Tanstrauas gekommen, um beim Bargaplatz die rund 650 Schafe in Empfang zu nehmen. So manchem Zuschauer ging das Herz auf, als eine Horde von Schafen aus dem Garneratal kam und diese wie die vierbeinigen Stars begrüßt wurden. Überall wurde geblökt und gemeckert. Die Schafbauern suchten im Gehege nach ihren Lieblingen. Alpmeister Christian Wittwer und sein Team kontrollierten das Aussortieren der Schafe durch ihre Besitzer und vermerkte dies in einer Liste.

Von Schafen, Lämmern und Hirten

Die Montafoner Steinschafe und andere Rassen kamen aus allen Teilen des Landes und durften vier Monate ihre Sommerfrische im Garneratal auf über 2500 Metern Seehöhe erleben. Sie wurden von Hirten betreut und auch mit Salz versorgt. Die Schafe vermehrten sich gut – rund 40 Lämmer, die in der Kinderstube nebenan auf ihre Schafmamis warteten, erblickten auf der Alpe das Licht der Welt. Und manches Lämmlein wurde von den Besitzern persönlich abgeholt. „Unsere Mutterschafen freuen sich jedes Jahr auf die Garnera-Alpe“, erzählt eine Frau aus dem Walsertal. „Der Sommer war trotz wenig Niederschlag im gut. Es gab zum Glück keine Unfälle, aber auch keinen Schnee“, resümiert Alpmeister Wittwer zufrieden. Das wollige Tier-Spektakel für Klein und Groß wurde von der Hausmusik Tschohl umrahmt und für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

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